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Endlich erklärt Friedrich (ebendaselbst) für Sich, seineeheliche Gemahlin und eheliche Leibeserben nachstehende, aufdas Dasenn des Herzogs Philipp und seines Mannstammesbeschränkte Bcrzichtleistung, und zwar, in Erwägung, dasi,er zu seiner Seele Heil und bei dem unsichern Staat (Stand)indem er bisher gelebt habe, "der unziemlichen schweren Wer-bunrcnisse, an den Punten (Puncten) gern entlästigt gewesen sey".
"So haben Wir", spricht Friedrich, "für Uns,Unser ehelich Gemahel und clich Lybserben uß gutem fryenwillen uns verpflicht und begeben verpflichten und begebenuns gein (gegen) dem obgenanntcn unserm lieben Sonc undsinen Erben Pfaltzgravcn by Rine die Kurfürsten sin Obe sichbegeben das wir über kurtz oder lang uns elich verändernund Eelich Lybserben Haben wurden und die mir LandenLutten Stctten Stoffen Manschaft Nutzen und Gutern ver-sehen wolten das dann dieselben unser Gemahel und elichLybserben keynen teile Gerechtigkeit Oberkeir nochGewaltsame wollen noch sollen haben an cynichenRechten Regalien ercn wirden oder Herlikeit diedem Kurfurstcnrhum der Pfaltz zusteen und zugehörigoder daby blybcn verschrieben sink allediewile der obgc-nannr unser lieber Sone Hertzog Philipps und sin elichSone die Pfaltzgravcn by Ryne und Kurfürsten werdenin leben sin".
8- 25.
Friedrichs Vermählung mit Clara Tettin von Augsburg.
1) Clara 's Persönlichkeit.
Die Clausel des Cölibats war für Friedrich keine Schutz-wehr wider die Liebe, nicht wider die unabweisbaren Forderungender Natur, in physischer, psychologischer und moralischer Hinsicht.