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des Rheins mir dein Neckar sich zu sehr genähert, nöthigte,eine Schlacht (30. Juni 1462) anzunehmen. Sich selbstließ er, einer alre Sitte folgend, unmittelbar vor der Schlachtim Angesicht des Heeres von dem Ritter Wiprecht von Heimstattzum Ritter schlagen; dann schlug er selbst, vor und nach derSchlacht, vier und vierzig Andere in Sr. Georgs Namenzu Rittern.
Ungeachtet seiner Feinde verzweifelten Gegenwehr, schluger dorr sie alle auf das Haupt, eroberte ihre Paniere,Kriegsgcräthe und Wagenburg, und machte einen grossen Theilder feindlichen Heere zu Gefangenen. Unter diesen waren,ausser ein hundert vier und zwanzig Grafen, Dynasten undRirrermäsigcn oder Edelleuten, selbst des Kaisers Hauprleute,Markgraf Carl von Baden und Graf Ulrich V. von Wirteinberg,dann auch der Bischof von Metz, Bruder des Markgrafen,beide Brüder verwunder. Den Bischof ließ er nahe an siebenMonate lang gefangen setzen auf der Burg zu Mannheim,die beiden andern hielt er fast zehn ') Monare lang, denWirrenberger sdrirren Gemahl seiner Schwägerin, der gewesenenGemahlin seines verstorbenen Bruders, des Kurfürsten Ludwig I V.,Murrer seines Neffen und AdoptivSohnes Philipp,) in harter,den Badener, der ihm lehnpflichtig war, in härterer Gefan-genschaft auf dem Schloß zu Heidelberg, bis sie, sämmtlichunter schweren Bedingungen, losgelassen wurden. Dem Siegerselbst war in der Hitze des Gefechtes das Pferd unter demLeibe erstochen worden. Auf die erste Kunde von der ver-lorenen Schlacht, lief das bei St. Lehne und Roth von deinFeind zurückgelassene Fußvolk auseinander. Sofort züchtigteFriedrich auch den Bischof von Speier, durch einen Einfallin dessen Land.
I) Nicht dreizebn, wie Schöpflin meldet. Dawider s. man Kre-in er, Geschichte u., S. 343 ff. und Sachs, badische Geschichte,Tb. II, S. 46t u. 466.