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den siegreichen Kurfürsten und den nur ihm verbündeten HerzogLudwig den Reichen von Bayern.
Jetzt galt es nicht mehr Kurpfalz allein, es galt dieRechte und Freiheiten der Teutschen Nation wider Anmaßungen,Uebergriffe und Willkührherrschafr des Kaisers und der römischenCurie. Murhig trat ihnen Friedrich entgegen. Dem kaiser-lichen Hauprmann Markgrafen Albrecht von Brandenburg fieler, nachdem er ihm einen Fehdefrief gesendet, in das Land,eroberte einen grossen Theil desselben, und vereinigte mit sichdie Waffenmacht der nur ihm verbündeten Fürstbischöfe vonBamberg und Wirzburg und des Herzogs Ludwig von Bayern.Ein noch strengeres Aufgebot erließ nun (25. Sept. 146l)der Kaiser au verschiedene Reichsstädte, doch ohne Erfolg.Desto eifriger rüsteten sich die kaiserlichen Hauptlcure MarkgrafCarl von Baden und Graf Ulrich von Wirreinberg, sie schlössenBündnisse mit Zweibrücken und Veldenz und mit den Fürst-bischöfen von Metz und Speier. Friedrich machte einen Einfallin das Wirrembergische, nachher auch in das Badische.
Auf das falsche Gerücht, Friedrich habe sich mir einemTheil seiner Heermacht, zur Unterstützung des Herzogs Ludwigzu Landshur, nach Bayern begeben, faßten seine Feinde denkühnen Entschluß, während dessen Abwesenheit mir vereinterMacht ') in die kurfürstlichen Länder einzufallen. Ruhig, aberkampfgerüstet, ließ der Sieggewohnte, verstärkt durch heran-gekommene Hülftruppen des Kurfürsten Diether von Mainzund des Grafen von Katzenelnbogen, die feindlichen Heereherankommen auf die weite Ebene bei Seckenheim, unweitMannheim, wo er sie, die der Landenge am Zusammenfluß
t) Nach Schöpflin hatten die Hauptkriegführer unter ihrem Befehl6000 Mann Fußvolk und 800 Reiter, und ausser diesen noch3000 Manu Fußvolk und 400 Reiter, welche Kurfürst Adolphvon Mainz gesendet hatte.