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Die eheliche Abstammung des fürstlichen Hauses Löwenstein-Wertheim von dem Kurfürsten Friedrich dem Siegreichen von der Pfalz, und dessen Nachfolgerecht in den Stammländern des Hauses Wittelsbach
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nur Waffenstillstand, mir ihm, während Friedrich forrfuhr,gegen die Andern Eroberungen zu machen ').

Mir überlegener Machr ging er besonders auf den aber-mal wider ihn aufgetretenen Pfalzgrafen Ludwig und denGrafen Emich von Leiningen los, die er so in die Enge trieb,daß beide, auf den Rath des Markgrafen von Baden, sichihm unterwarfen. Im Angesicht des ganzen Heers fielenbeide vor dem Kurfürsten auf die Kniee, der jedoch den treu-losen Better, nach einigen ihm gemachten Borwürfen, aufhob,ihm freundlich begegnete, und hierauf einen PräliminärVer-gleich, dann aber zu Baden (30. Juni 1661) Definitiv-Frieden mir Ludwig und drei Grafen von Leiningen schloß,worin sie sich zu Abtretungen und mehrfacher Lehnpflichtigkeitverstehen mußten ^).

Der Kaiser war hierdurch so wenig versöhnt als abge-schreckt. Sofort ernannte er (15. Juli 1461) den Mark-grafen Albrecht von Brandenburg, den Markgrafen Carl vonBaden und den Grafen Ulrich von Wirtemberg zu des Reichsobersten Hauptleuren, und sendete jedem von ihnen ein Reichs-panier. Schon nach wenigen Monaten brachen die Feind-seligkeiten wieder aus. Da auch Kurfürst Friedrich, mit demLandgrafen von Hessen und den Grafen von Jsenburg undKatzenelnbogen, sich für den vom Papst abgesetzten KurfürstenDierher von Mainz, welcher die Rechte und Freiheiten derTeutschen Kirche wider den römischen Stuhl vertheidigte, undwider den an seine Stelle gekommenen Grafen Adolph vonNassau erklärt harre, so verfolgte der Papst ihn und Dierhermir heftigen Bannbullen. Der Kaiser erließ ein sehr ernstesallgemeines Aufgebor an die Reichsstände zum Heerzug wider

t) Hciberlin, S. 4t4 420.2) Häberlin, S> 429432.