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Die eheliche Abstammung des fürstlichen Hauses Löwenstein-Wertheim von dem Kurfürsten Friedrich dem Siegreichen von der Pfalz, und dessen Nachfolgerecht in den Stammländern des Hauses Wittelsbach
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1459 auch Herzog Ludwig von Zweibrücken und Veldenzbeigerreren war, und welches mir dem neuen Kurfürsten vonMainz, Diecher, Grafen von Jsenburg, am 9. Juli 1459erneuert ward '). Dieses Bündniß war 'Vorbereitung zueinem Krieg wider Friedrich, in welchem (1469) auf eigenenBetrieb des Kaisers die meisten Reichsstände (nach Häberlinfast ganz Teutschland") die Waffen wider ihn ergriffen,namentlich die Kurfürsten von Mainz, Trier, Sachsen undBrandenburg, Herzog Wilhelm von Sachsen, Markgraf Carlvon Baden, die Fürstbischöfe von Metz, Speier, Eichstädr,Graf Ulrich von Wirtemberg, viele andere Grafen, und vieleReichsstädte, denen auch der früher von Friedrich besiegtePfalzgraf Ludwig von Zweibrücken und Veldenz sich beigesellte;wogegen der Fürstbischof von Speier, Landgraf Ludwig vonHessen, und Pfalzgraf Friedrich von Simmern, Bruder desPfalzgrafen Ludwig von Veldenz, Friedrichs Partei nahmen ^).

Siegreich war Friedrich auch in diesem auf beiden Seirenmir größter Hartnäckigkeit geführten Krieg. Zuerst eroberteund zerstörte er das kurmainzische Schloß Schauenburg an derBergstrasse. Dann erfocht er einen vollständigen Sieg, inder Schlacht bei Pfeddersheim (4. Juli 1469), in welcherer sieben Grafen von Nassau, Henneberg, Leiningen,Eberftein, Runkel, Gleichen und Jsenburg zu Gefangenenmachte. Sehr bald hierauf schlössen Kurmainz, Wirtembergund Pfalzgraf Ludwig von Veldenz Separatfrieden, eigentlich

1) Die Urkunden, ans dem Plassenburger (baireuthischen) Archinmitgetheilt von Spieß, in Hciberlin's neuester Teutscher Reichs-historie, Bd. II, Vorrede, S. XXIXXI.II. Krem er, Ge-schichte :c., S. 147 f.

2) H-iberlin, neuere Teutsche Reichshistorie, Bd. VI, S. 381,404 n. 414.