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Sogar das dein Kurfürsten von der Pfalz rcichsgesetz-und privilegienmäsig zustehende Reich svicariat führte erals Kurfürst in eigenem Rainen, während des ihm feindlichenKaisers zweimaliger Abwesenheit aus dem Teutschen Reich,sich urkundlich titulirend "dieser Zeit gemeiner Vicari disseitder Gebirge" I. Das erstemal geschah solches 1452, alsder Kaiser seiner italiänischen, und dann auch der römischenKrönung wegen sich nach Rom begeben hatte ^), das ande-remal während der von demselben gelobten Wallfahrt nachRom, im November 1468 bis in den Jänner 1469 I, an-erkannt insbesondere von den drei geistlichen Kurfürsten ^).Won dem Erzherzog Albrecht von Oestreich ließ Friedrich sich(1454) eine Berschreibung geben, daß derselbe, falls er zumrömischen König erwählt würde, ihm, dem Kurfürsten, undseinen Nachfolgern das Reichsvicariat bestätigen, ordnen undsetzen wolle ^).
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Empfängt er die Landeshuldignng, gibt und empfängt Belehnnngen, und fuhrtmusterhaft die Landesregierung.
In landesfürstlicher Eigenschaft übte Friedrich in eigenemNamen alle Hoheitrechte, innere und äussere, welche einemteutschen reichsständischen Landesherrn zustanden, und eben so
t) Müller, a. a. O., Vorstellung IV, Cap. 46, S. 326 f. Kre-mer a. a. O., S. 412.
2) Krem er a. a. O., S. 44, Note 6. Häberlin a. a. O.,Bd. VI, Vorrede, S. 4 ff.
3) Kremer a. a. O., S. 411 f.
4) Müller a. a. O. Häberlin, S. 606.
5) Kr einer, Urkundenbuch, S. 92.
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