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Die eheliche Abstammung des fürstlichen Hauses Löwenstein-Wertheim von dem Kurfürsten Friedrich dem Siegreichen von der Pfalz, und dessen Nachfolgerecht in den Stammländern des Hauses Wittelsbach
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hülfe halber ein Reichstag nach Nürnberg im Jänner t468angesetzt war, ward der heldenmürbige Kurfürst berufen, inPerson sich einzubinden nur kam der Reichstag nicht zuStande. Auch ersuchten ihn 1456 die zu Nürnberg versam-melten Reichsstände, den Oberbefehl über die Hülfstruppenzu übernehmen, welche sie den: Teutschen Orden wider dievon demselben abgefallenen Unterthanen zugesichert hatten I.

Auf der Versammlung zu Nürnberg im März 146 l,ward Friedrich von den Kurfürsten in ihren Kurvereinförmlich aufgenommen Die Kurfürsten tage wurden vonihm regelmäsig besucht I.

den Reichstagen von 1460 und 1466, d!e Neue Sammlung derReichsabschiede, Th. I, S. 197 n. 215. Von den, Reichstagzu Regensburg 1471, Häberlin a. a. O., Bd. VI, S, 661u. 675. Kremer, S. 454- Als im Jahr 1466 Friedrichzu etlichen Reichstagen vom Kaiser nicht war beschieden worden,führte er deßhalb formliche Beschwerde bei demselben, und auchbei verschiedenen Reichsständen. Nachher kam an den Tag, daßdie Beschreibung in der bösen Absicht unterblieben war, umFriedrich und den Herzog Ludwig von Bayern von dem auf jenenReichstagen zu berathenden und zu beschließenden Landfrieden na-mentlich auszuschliessen. Verschiedene Reichsstände äusserten darüberunverhohlen ihr Mißfallen. Kr einer, Geschichte !c., S. 375u. 390. Häberlin a- a. O-, Bd. VI, S. 55t) f.

1) Kremcr a. a. O-, S. Papst Pins II. hatte schon

1459 den Kurfürsten Friedrich, wegen eines beabsichtigten Krcuz-zugö wider die Türken, zu dem Convent von Mautua besonderseingeladen, und im folgenden Jahr denselben dem Kaiser zumobersten Feldherrn der Kreuzarmce wider die Türken vorgeschlagen.F. D. Häberlin's angef. Historie des Teutschen Reichs, Bd. VI,S. 380 u. 423. Derselbe Papst lud auch 1464 den hcldenmü-thigen Friedrich insbesondere zur Theilnahme an dem Türkenzugein. Kremer, S. 369,

^ 2) Häberlin a. a. O., S. 342.

3) Häberlin a. a. O., S- 425 f.

4) Kremer, Geschichte zc., S. 208, 214 u. 569.