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und ein fester Thurm, den er vorsorglich grösserer Sicherheithalber auf einem Hügel des untern Geifibergs oberhalb Hei-delberg erbaute, erhielt, als mmhiNaßlich durch Streirhändelmir dem Kaiser veranlaßt, den Namen „Trutz-Kaiser» '),den noch heute seine Ruinen tragen, obgleich Kurfürst CarlLudwig (lkkk) solchen durch ein eigenes Edict verbot, ihnumändernd in „Sternschanze".
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Im eigenen Namen, bis an seinen Tod, übt Friedrich die Rechte der Reichs-standschaft und der Kurwürde, und verwaltet er sogar zweimal das Reichs-vicariat.
Trotz des Kaisers unversöhnlicher Abneigung, behauptetesich Friedrich der Siegreiche mir Würde in dem Besitz derReichsstandschaft und Kurwürde, verwaltete sogar zweimal daspfälzische Reichsvicariat, führte rubmvoll Kriege und die Lan-desregierung im eigenen Namen, bis zu seinem am 12. December147k erfolgten Tod. In allen jenen Beziehungen war eranerkannt im ganzen Teutschen Reich, von allen andern Kur-fürsten (Z. 8.) und Reichsständen, von allen Mitgliedernseines Hauses, von allen pfälzischen Unterthanen und Vassallen,auch von fremden Potentaten und von dem Papst, nur nichtvon dem machtlosen Friedrich auf dein Kaiscrthron.
Auf Reichstagen erschien und stimmte Friedrich ineigenem Namen, durch Bevollmächtigte H. Als der Türken-
t) F. P. Wundt, Geschichte und Beschreibung der Stadt Heidel-berg, (Mannh. 1805. 8.), Bd. I, S. 79. Haberlin a. a. O-,Bd. VII, S. 47.
2) Kremer, Geschichte .'c. , S. 569. — Von den Reichstagen von1454 und 1460, sehe man Kremer, S. 81 f. u. 202. VonKlübcr's higor. Abhandlung. 4