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Die eheliche Abstammung des fürstlichen Hauses Löwenstein-Wertheim von dem Kurfürsten Friedrich dem Siegreichen von der Pfalz, und dessen Nachfolgerecht in den Stammländern des Hauses Wittelsbach
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seines Benehmens gegen sie insbesondere, nahmen sie, alleeimnüthig Abrede, " sich nicht lassen zu bewegen wider Pfalz-graf Friedrich mancherlei Ursache halber, dieser sey allein Der,welcher das Reich und die Städte fordere und geleite, derhalte was er ihnen zugesagt und sie hergebracht hätten, undkämen die von dein Reich und den Städten in sein Land,Geleire und Schirm, so wären sie da so frei wie in ihreneigenen Häusern"

Unter solchen Umständen war für Friedrich den sieg-reichen nichts leichter, als des Kaisers wider ihn verübte Unjustizvöllig kraftlos und unnütz zu inachen. Er begnügte sich damit,schon am vierzehnten Tage nachdem zu Augsburg der Kaiserdie Reichsachr wider ihn ausgesprochen hatte, am 10. Juni,an seine RcichsMitstände ein ausführliches Manifest zuerlassen; eine meisterhafte geschichtliche Darstellung alles dessen,was seit zwei und zwanzig Jahren in der vorliegenden Sacheergangen, wie Er sich gegen den Kaiser, dieser sich gegen ihnbenommen, wie derselbe andere zu Gewaltthaten gegen ihnaufgehetzt, ihm die Sühne und den Rechtsweg hartnäckig ver-sagt, die an sich klare Sache in einen kleinlichen Geldhandelverwandeln, ihm unerträglich harte Bedingungen vorschreibenwollen, endlich gar in eigener Sache sich wider ihn zumRichter aufgeworfen, ihn ungehört und alleweg recht- undordnungwidrig in des Reichs Acht verurtheilt, in Summa un-redlich, unchriftlich und rechtlos wider ihn sich benommen habe.Demnach bitte er in hohem Vertrauen seine RcichsMitstände,daß Sie solchen unsers Herrn Kaisers Handel sich nichtwollten gefallen lassen, sondern den für unwerrh halten, als

1) Nsttü.ieus Xemnutsi>8ls, 236.

2) Es füllt neun eng gedruckte Quartseiten, in Kremer 's Urkun-denbuch, S. 487 ff.