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er, auf Friedrichs erneuerte Beschwerde über die Einziehungder Landvogtei, seinem Hauptmann Befehl (Juli l47k) denKrieg fortzusetzen. Die Folge war, daß der Siegreiche aber-mal, innerhalb sechs Wochen, eine bedeutende Anzahl vonVeldenzifchen und Lciningischen Besitzungen eroberte. Der kai-serliche Feldhauptmann sah sich genöthigt, um Frieden zu bitten.Durch diesen (2. Sept. l47Ii verpflichtete er sich, die Be-lehnung über seine kurpfälzischen Lehen zu Heidelberg vonNeuein zu empfangen, der Landvogtei zu entsagen und diedarüber vom Kaiser empfangenen Verleihungsurkunden demKurfürsten auszuhändigen, auch diesem seine von demselbeneroberten Oerter, Städte und Schlösser zu lassen Nir-gend fand fortan der Kaiser Willigkeit zum Kricgführen widerden -kurfürstlichen Helden. Bis an dessen Tod genoß die Pfalzdie Segnungen des Friedens.
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Z>, rechtwidrigor Forin, sogar persönlich, ohne Mitwirkung der Reichsstände,erklärt der Kaiser den siegreichen Friedrich in die Reichsacht.
Endlich enttäuscht, schien Friedrich dein unerbittlichenKaiser gegenüber sich in sein Schicksal zu ergeben. Gleich-wohl machte er, nach einem Zwischenraum von etlichen Jahren,noch einen Versuch, Aussöhnung mit dem Kaiser zu erwirken.In dieser Absicht schickte er demselben im April l 473, zumfünftenmal, eine Gesandschaft auf den Reichstag zu Augsburg,die ihm nach Baden, wo der Kaiser sechs Wochen sich aufhielt,folgte; sogar bestimmte er seinen AdoptivSohn Philipp, sichin Person zu demselben nach Strasburg zu begeben. Ber-
ti Häberlin, a. a, O., Bd. VI, S. 576 — 680.