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dem Grafen von Leiningen hingegen die Grafen von Hohen-geroldseck, von Mors und Saarbrücken und die Dynasten vonOchsenstein und Fleckenstein als Helfer sich beigesellten; dieLichtenberger wurden begünstigt auch von Kurmainz und Wei-den;. Notbgedrungen ward in diesen weitaussehenden, lang-wierigen und landvcrderblichen Krieg sofort auch Kurpfalz (1450)wider die Lichtenberger uud Lüzelsteiner verwickelt').
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Auf eifriges Verlangen der landtagweise versammelten ausgezeichnetesten Für-sprecher des ganzen Landes, selbst der kurfürstlichen Witwe, nach dem Rathnicht nur benachbarter geistlicher und weltlicher Reichsstände, sondern auchder vornehmsten kurpsälzischen Hos- und Staatsbeamten und Vassallen,versteht sich Friedrich zu lebenslänglicher Uebernahme und Führung derLandesregierung, mit der Kurwürde, in eigenem Namen, zur Annahmedes unmündigen kurfürstlichen Prinzen Philipp an Kindesstatt, zu Verzicht-leistung auf seine Landesportion, auf sein mütterliches Erbtheil, auf seinezeirherigen und künftigen Erwerbungen, und zu Gelobung des Cölibatsmit Zustimmung des Papstes.
Kurpfalz bedürfte in solcher schwierigen Lage zu seinemSchutz eines staatsklugen Helden, der keine persönliche Gefahrscheute. Allgemeines Mißgefühl, ernste Besorgnisse drängtenzu Rath und That. Schutz und Rettung verbürgte des ftaats-klugen Friedrichs Heldenseele. Aber gehemmt durch Fesselnvormundschaftlicher und regentschaftlicher Verantwortlichkeit, hätteauch sie, den ganzen langen Zeitraum hindurch, solche in demMaas nicht zu gewähren vermocht, wie es das dringende In-teresse des Landes und Hauses forderte, wie er selbst es wollte.
t) F. D. Haber lin's Historie des Teutschen Reichs (oder Allge-meine Wetthistorie; neue Historie), Bd. V(, S. 2S4 f.