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Die eheliche Abstammung des fürstlichen Hauses Löwenstein-Wertheim von dem Kurfürsten Friedrich dem Siegreichen von der Pfalz, und dessen Nachfolgerecht in den Stammländern des Hauses Wittelsbach
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die Rheinpfalz hart mitgenommen worden unlängst in deinReichskrieg wider Frankreich, und nichts weniger als frei vonBesorgniß vor erneuerten Einfallen dieses eben so unruhigenals mächtigen Rachbars. Neidisch auf die Grösse, die geo-graphisch-politische Lage, die Macht, die innern Hülfqucllendes von der Natur reichbegabtcn Landes, mußten dieser undfast alle andern Nachbarn unter einer bevorstehenden sieben-zehissährigen Regicrungsverwesung und agnatischen Vormund-schaft den passendsten Zeitpunkt erbticken, gewaltsam sich nichtnur von übernommenen Vcrtragpflichten gegen dieses Land zubefreien, sondern auch mit Theilen desselben zu bereichern. Fastmit Gewißheit war vorauszusehen, daß in so langer vormund-schaftlicher und regentschaftlicher Zeit Kriege zu führen undFrieden zu schließen seyn würden; bedeutende Landestheile undGerechtsame waren vielleicht dein Frieden zum Opfer zu bringen.

Kaum hatte Kurfürst Ludwig IV. die Augen geschlossen,so begannen unruhige Bewegungen und Aufhetzungen vonSeite kurpfälzischer Nachbarn und Bassallen, es folgten Fehdenund Kriege, und andere drohten. Groß war die Besorgniß,welche im ganzen Lande bei Hohen und Niedern die Gemütherängstigtes. Trotziz und frech hatten, schon im November1449 die kaum zwei Jahre früher von Kurpfalz völlig be-siegten Grafen von Lüzelftein den von ihnen beschworenenBurgfrieden aufgekündigt, ausdrücklich erklärend,sie thätenes nicht ohne Rath ihrer Herren und guten Freunde". Sehrbald hierauf war es zum Krieg im Elsaß gekommen, anfangsnur zwischen dem Grafen von Leiningen und den Herren(Dynasten) zu Lichtenberg, denen aber unverweilt MarkgrafJacob von Baden, die Lüzelsteiner und die Vinstinger Brüder,

l) Naiv schildert solche Mattkias von Kemuat, i» der Stellebei Krem er, S. 27, Note 2.

Äluber's histor, Abhandlung. 0