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aller Lande, "die Wir jetzundt baben, oder fürbaß gewinnen",wiederholt in dem Bayerischen ParticularVertrag, welchen diedrei Söhne des Herzogs Stephans, mit dem Beinamenlaw«, zu München am l9. November 1392 schlössen').
Die den allgemeinen HausGrundvertrag von Pavia wie-d erholt bestätigenden Hausverträge von 1766, 1771 und 1774,wurden von Oestreich und Preussen förmlich garantirtin dem Teschener Frieden von 1779 H.
Staats- und Fideicommißnachfolge nach Vor- oder Erst-geburtrecht, in der Ordnung der Linien, war in dein Vertragvon Pavia nicht festgesetzt. Noch in der Zeit Friedrichs desSiegreichen, waren bald Ländertheilungen (doch keine Tod-theilungen) bald gemeinschaftliche oder Condominat-Regierungenin dem Hause Wittelsbach üblich H. Primogenitur-Succession
t) Vorlegung ?c., S. 36, und in den dazu gehörenden Urkun-den, S. 70. — Der Pfalz-Bayerische Hausvertrag von 1771stipulirt, daß die nenerworbenen unbeweglichen Güter mit demStammgnt vereinigt seyn sollen, wenn der Erwerber nicht beson-ders darüber verfügt hat. Vorlegung :c-, S. 48. Die baye-rische Verfassnngsurkunde von 1318, Tit. III, Z. 1, und dasHausGrundgesetz vom 5. August 1319, Tit. V, Z. 4, und Tit.VIII, Z. 1 und 3, verordnen, für den genannten Fall, die Ver-einigung der neuerworbenen unbeweglichen Güter, in der Haupt-und Nebenlinie, mit dem Staatsgut, welchem König MaximilianJoseph das Kammer- oder HausFideicommißgut für einverleibterklärt hatte.
2) Art. 3; in v. Martens recueil st <Z5 prineipsux traites, D II,p. A. Und so auch die fideicommissarische Clausel in dem Art. 3des am 13. Mai 1779 zwischen Kurpfalzbayern und Kursachsengeschlossenen, in dem Art. 9 des Teschener Friedens garantirtenTractats, betreffend den AllodialNachlaß des letzten Kurfürstenvon Bayern; bei Nartens, I. e. 17.
3) Uurc. Hottli. 8trrrv, I?ormula 8ueeessionis 8er. Domus Ualati-nae. Jen. 1726. Fol. Bachmann a. a. O., S. 96 ff. Mo-ser's teutsches Staatsrecht, Th. XIII, S. 3 ff. Ebendessel-ben Chnrfürstlich-Pfälzisches Staatsrecht, S. 68 — 75. Eben-desselben Chnrfürstlich-Bayerisches Staatsrecht, S. 34 ff.