„Geburtstag vom 28ten Nuor7> bis 3ten Oetoßer und wieder vom„3ten (lotoßer bis 28ten Muer?., so daß ein angefangenes halb Jahr für„vollendet angenommen wird. Dergestalt daß wenn z. B. ein Äonior,„Kullsonior oder ^oniorin in der ersten Stunde des 28teu Auer/, oder„des 3ten Cetollor stirbt, ihre Erben den Genuß des angefangenen halben„Jahres voll erhalten, da hingegen für diejenigen, welche in der letzten„Stunde des 27tcn Aluor?. oder 2tcn ilotohors sterben, die Perception„in derselben Stunde aufhört.
12. §.
„Alle in dieser Stiftung bestimmten Unterstützungs Gelder für 8on!or,„Kuhsonior und weiblichen voscenstonton haben wen nlimentnrnw,„und sind als solche in eintretenden Verkümmerung? und andern Fällen„zu betrachten.
13. §.
„Das in §. 3. erwähnte Ktipenlliuin betreffend, so ist meine Mei-„nnng, daß solches bey dem hiesigen Consistorio unter dem Titel geführt„werden soll:
„Carl tZorä von Kotothoäts 8liponllii'in„für dürftige und würdige LandeSkinder.
„Es soll nur an ^vtu stuclontes vergeben werden, und zwar nickt länger„als 3. Jahre an ein auf einer ordentlichen Universität stndirendes 8ub-„.joct. Es soll weder tinitis stucliis nachgezahlt, noch dnrck Expectanz„Scheine anticipirct werden. Die Auswahl eines vorzüglich würdigen„und bedürftigen Knlffeets hängt von dem Fürstlichen Cvnsistorio ab.„Doch bedinge ich aus, daß dem jedesmaligen Kenior Cuniiiiuo von der„getroffenen Wahl alljährlich ostioiollo Notiliestion geschehe, damit der-„selbe, wenn er finden sollte, daß der gegenwärtigen visposition nicht„genau nachgelebct würde, als wozu er hiermit nuikorisiret wird, ehrer-„bietige Beschwerde bei der höchsten Landesherrschaft führen könne.
„Urkundlich habe ich gegenwärtige Konstitution eigenhändig unter-schrieben und besiegelt. So geschehen Rudolstadt, den 3ten veroinder 1804.
Carl Gerd Freyherr von Kctclhodt.
„?iota. Obstehende meine ScnioratS-Stiftung ist Landesherrlich gnä-digst confirmirct, auch sowohl der Regierung als Consistorio damals an-„befohlen worden, nach meinem Ableben genau darüber zu halten,- nach-„richtlich.
Carl Gerd Freyherr von Ketelhodt."