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Ursprung.
Der unter den Quellen (I, 1) von uns mitgetheilte Bericht Kalkes über daserste Austreten der Ketelhodt meldet Folgendes: Im Jahre 1 969 sei aus dem GauNizem oder Nisin (im Bisthume Havclberg) nach dem Kloster der vertrie-
bene Ritter Vieäelioin gekommen, ein riesengroßer Mann, der einen kessclförmigcnHelm getragen habe, woher sein Name Ketelhot (Kesselhut). Er habe das Klostertapscr vertheidigt, ihm seine Güter in iVislii geschenkt und dafür vom Kloster Güterin Lrolilm-ivir in Lehen genommen. Dies Lehen habe nach ihm sein ältester SohnKerlinrÄ gehabt,' der zweite sei an den Rhein gezogen und habe hier die LinieKcsselhnt von Kooluüm (im Darmstädtischcn) gegründet; der jüngste, deoi-A habeunter dein Herzoge Ordnlf von Sachsen (st 1974) einen Zug gegen die Wenden ander Ostsee mitgemacht, hier zum Lohne für seine Thaten das Dorf Ketelhodtsdorfbei Deteimv erhalten und die meklenburgische Linie gegründet.
IliöniK- in seiner Adclshistorie nennt die Ketelhodt „ein niedcrsächsisches undmeklcnburgischcs" Geschlecht (Th. III. S.^525). Ebenso die Verff. des allg. hist.Lerici (Th. II. S. 74k f.) und die Verff. des ?>e<!^eschen Lex. (Th. 15. S. 523 s.)IIm'Kestelinnnn sagt von den Letzteren, sie hätten dies blind „nachgebetet." — .lobII. IdnIIeenstein thür. Chronik II, 2. p>. 1375 und ^.nul. DInm. iVoistANv.9. Nachlese p. 179 versichern, IVestjiknIen sei das Stammland der Cetelbut.
IIÜI soliklmunii') meint, der wahre Ursprung unseres Geschlechtes sei zuerstunwiderleglich nachgewiesen worden durch leiste; später erst habe es sich in Nicder-und Obersachsen ausgebreitet.
>) qencalogischhist. Nachrichten von der uralten stiftmäßigen adlichcn in Ober- und Nicdersachscnflorircndcn Familie von Ketelhodt. Erfurt (Sträube) 1771.