Vorwort.
Erst bei dem Arbeiten selbst und Ordnen dieses Stoffes, wurde die Schwie-rigkeit des Unternehmens recht fühlbar erkannt, und es war daher gewiß der oftaufsteigende Gedanke verzeihlich, das begonnene Werk wieder bei Seite zu legenund nicht weiter zu beachten, noch weniger zu vollenden; doch das Zureden vielerlieben Freunde, für die Sache nicht zu erkalten, stählte den Muth anfs Neue, wiederHand an's Werk zu legen, und so schritt die Vollendung auch dieses Theiles langsamihrem Ende entgegen; — doch verzagt wagt es der Heransgeber, vertrauend aufeine milde Beurtheilung, auch diesen speciellen Theil der Öffentlichkeit zu übergebenmit der Bitte, die Arbeit nicht als das Werk eines Gelehrten anzusehen, sondernnur den schlichten, einfachen Sammler darin zu erkennen, der weit entfernt ist, irgendwie Ansprüche zu machen und einen hohen Werth auf die Zusammensetzung desWerkchens selbst zu legen, da er recht gut das Mangelhafte darin erkennt und niedaran denkt, bei so großen jetzt lebenden historischen Autoritäten in die Schrankenzu treten.
Das Werk selbst betreffend, so sind alle lateinischen und alten Urkunden in derQuellensammlung aufgenommen, während die Neuern im Text selbst sich vorfinden.Diejenigen Documente, die in die Geschichte der Familie ketelliockt selbst eingreifen,sind meistens wo möglich vollständig mitgetheilt. Aus Versehen wurde lVv. 28 undlVo. 29 im ersten Theil unter Urkunden auf Seite üb zweimal abgedruckt, was beider Correctur leider übersehen wurde; wie überhaupt auf die Nachträge und Berich-tigungen aufmerksam gemacht werden muß.
Was die beigelegten Abbildungen betrifft, so ist zu bemerken, daß der Zeichnerden Ausdruck tslmlu anstatt liKuru gebraucht hat; die Citate beziehen sich natürlichans die entsprechende ÜKura. Die Quellen wurden mit die Geschichte mit 0und die Denkmäler mit L. bezeichnet.
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