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IV. Specialgcschichtc.
VreSevern.
Das, was lüseli in seiner Geschichte des (mit den Keteliiot verwandten)Geschlechtes Art/i» von den Stammälteru unserer Familie sagt, ist, wenn wir diebis jetzt vorliegenden Docnmente zu Rathe ziehen, heute nicht zu verändern undwenn es dennoch nicht historisch wirklich sein sollte, kann es doch nicht berichtigtwerden, da sichere Spureil unserer Geschichte bis jetzt eben nur zum Jahre 123l1zurückreichen.
So müssen wir uns schon zu seiner Meinung bekennen, wenn er sagt (I. S. 38):„Der Ritter Vreäelierii hatte nach der Schenkung vvm 30. Mai 1278 drei Söbne:die Ritter Nuttliius, Rieoluus und Lleilrurä üetelllot^ ohne Zweifel diejenigen,welche in den Corveyschen Tradtitionen als die drei Sohne Vreckeberns unter denNamen lZerlrurä, iVieoluus und (?em-K 200 Jahre früher angeführt werden. Derjüngere, (ilerluu-ch wird schon im Jahre 1257 genannt, alle drei aber lassen sichungefähr von 1270—1290 sicher verfolgen." — Im Übrigen verweisen wir auf dieRubrik „Ursprung".
Wollen wir nun das Gewisse für das Ungewisse nehmen (und das soll derGcschichtsschreiber), so sind wohl 2 Jahrhunderte von den alten Stammbäumcn auf-zugeben oder, wenn man lieber will, als unbeglaubigt hiuzustcllcu, obendrein 2 Jahr-hunderte, von denen selbst in den alten Traditionen gar.Nichts erzählt wird unddie nicht einmal mit Personennamen ausgefüllt sind. Wenn nun auch Niemandemdie Hoffnung genommen werden soll auf eine documcntliche Bestätigung der Corvey-schen Rechnung und der danach gezeichneten Stammbäumc, so entschädigt doch wohldie Einsicht in die mit Geist und Leben, urte et Alurte, wie König (in seinerAdelshistorie) treffend sagt, so reichgesegnete Geschichte unsres Geschlechtes auch fürDarangabe jenes dunklen und somit an sich nicht absolut wcrthvollcn Zeitraumes.—