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2 (1855) Geschichte
Entstehung
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II, Namen

Der Name des Geschlechtes von Ketelhodt hat von den ältesten Zeiten seinerSchreibung an bis weit in's vorige Jahrhundert eine außerordentlich mannigfaltigeForm gehabt, ein Umstand, der theils von den verschiedenen Mundarten derGegenden, in denen derselbe erscheint, theils von der in früheren Zeiten durchausnicht fixirten Orthographie herrührt. Es finden sich nehmlich die Formen U: Kessel-huct, Kcsselhutht, Kesselhut, Kcsselhuth, Ketelhöd, Kctelhudt, Kctclhuedt, Ketelhut,Ketelhuet, Ketelhot, Ketelhodt, Ketelhodt, Kctelhutt, Kiädelhut, Ketelhod, Kcttelhodt,Khezelhut, Kezzclhnt, Khetzelhut, Kezclhut, Kcthclhut. Hvrschelmaun in seinemWerke über diese Familie gibt (S. 7) noch folgende Schreibarten an: Kctclhoot,Kctelhoht, Ketelhodc, Kedelhuett, Kedclhueth, Kytelhot, Kedclhoet, Kettelhnth undKösselhuth. Diese Namen gehören urkundlich nachweisbar Beschern der Meklenbur-gischen Rittergüter , 8<Zt^en, IZ.u«len, Xurborv,

UmMsäovlk u. a., sowie des Mansfeldischen Heckei «leben ^ welcheletztere sich nur Kessclhuth, Kössclhut, Kesselhuet, Kcsselhut oder Kesselhuht schrieben.L«tor in seiner „Anenprobe" S. 394 nennt noch „Kessilhut von Seheym". DieForm des Namens, welche in den von uns abgedruckten zusammengezogenen Urkun-den Ro. 2. S. 46 vorkommt, Kezelbur, erwähnen wir nur der Vollständigkeitwegen, verweisen aber in Betreff desselben auf das ebendaselbst Bemerkte.

Da das Wappen der von Ketelhodt (über welches später ausführlicher) einredendes ist, d. h. ein solches, in welchem der Geschlechtsname bildlich geschriebensteht, so ist die Deutung dieses Namens sehr leicht. Der Erste dieses Geschlechtes

i) Vgl. Hcinr. Zedler großes Universallcrikon. Halle 1737. 15. Bd. S. 514, 523. 528 unddie betreffenden Documente im Königl. Sachs. Archive zu Dresden von den Jahren 1241—1331.