III. Wappen.
Das Wappen') der von Kctelhodt ist wohl im Grnndc immer dasselbe gewesenund zwar, wie schon gesagt, ein redendes, hat aber doch einige Modifikationenerfahren. Die Meklcnburgische Linie nämlich führt auf den ältern 2) Siegeln dreikcfsel- oder glockcnartigc Helme in Triangclordnnng, so daß zwei oben und einerunten ist in einem innerhalb des Sicgelkrcises mit der Umschrift befindlichen Schild-chcn. So ist das von <?. tk. Kelimiät in seinem hist. gcneal. Stammbaum derFamilie Kctelhot vom Jahre 1V69 bis 1769 angegebene Siegel, die einfachste unddarum älteste Form I.). Denn je überladener das Wappen ist, um so Mehrmuß man für Zuthat zu dem Ursprünglichen halten»). So ist auch das durch H.Archivar und Bibliothekar lllscli im Abdrucke mir gütigst mitgetheilte KiKilliimrickeriei Ivetelliot (miles) von 1392^) wie es an einer Urkunde vom 25. Jan.desselben Jahres befestigt ist, die sich im Originale noch im Archive zu Schwerinvorfindet und in Illseli, Mcklenburgische Urkunden Bd. II. S. 92, sowie in unsernQuellen S. 34 abgedruckt ist. Das Siegel selbst theilen wir mit unter IllK. II.So ist endlich auch das unter III mitgetheilte Siegel des lVicolnus liietel-liest Bischof zu Verdcn vom I. 1318 nach Kpiess Münzbelnst. Th. 5, S. 9,
') Vergl. I. H. Zedler Bd. 15. S. 523. VM. X»nix Th. 3. S. 534. F. L. A. Hörschel-mann genealog. hist. Nachrichten S. 23. Joh. Geo. Estor Ahnenprobe S. 358 »nd amneuesten Sicbmachcrs großes Wappenbuch 1353.
2) Xs dlnkivir- Heraldik i>->x. 156 sagt, daß die Ritter von Ketelhodt schon vor den Krcuzzügcnihr Wappen geführt haben. Vergl. Hörschelmann S. 24.
2) Vorum <i'lM Iiao« »imzilox? Simxlex Mit ij>5a xetnzt»5.
8iini>kilita» Mrmae »tanlmat» xoisoa n»t»t. Vvo. kixnnAenbeiA Adelsspiegcl v»rt. 2.IN.. 4. MI. 22.
4) Ne rVoLwilalon ntvnriin. MeN. ror. (i ninn. IMm. IV. tal., IX., nnin. 18.