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2 (1855) Geschichte
Entstehung
Seite
168
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8. §-

„Meine Söhne und von ihnen bis jetzt cntsproßcnen männlichen Enkel„folgen einander im Seniorat und resp. Subseniorat in folgender Ordnung.

„1.) Friedrich Wilhelm geb. den 24. Idebinur 1786.

„2.) Carl Ulrich geb. den ZV. Äluei?. 1773.

„?.) Georg Ernst geb. den 18. December 1776.

„4.) Leopold Gerth den 28. Februar 1779.

„5.) Gustav, Carl Ulrichs Sohn geb. den 14. November 1799.

„6.) Eduard, Leopold Gerthö Sohn geb. den 14. >1nl)' 18VZ.

„Ich mache ihnen sowohl als allen meinen Descendenten, welche hier-„nächst Ansprüche aus dieses Seniorat zu machen haben, zur Pflicht, von„der jedesmaligen Geburt eines ihrer Kinder, unter Überreichung eines„legalen Taufscheins, Anzeige bey allhiesigcr Fürstl. Regierung zu thun,„damit solche n<1 acta genommen, und künftige Irrungen in der Sneces-„sion im Seniorat vermieden werden, als worauf der jedesmalige Senior„besonders mit zu sehen hat.

9. §.

„Ich habe im vorhergehenden K 3. bestimmt; daß 4V Thlr. von den„jährlich eingehenden Interessen des Seniorats Kapital an die Senioriu„meiner weiblichen Nachkommenschaft gczablt werden sollen. Meine nähere„Disposition dieserhalb ist folgende: Nach meinem Tode, und mit Anfang„des Seniorats tritt meine älteste Tochter Friedericke Caroline, verwittwete„Frau Freyfrau von Bachoff, wenn sie sich noch am Leben befindet, in den„Genuß der bestimmten 4V Thlr. ein. Nach ihrem Tode die 2te Thcrcfie„Christiane Fricdericke; hernach die dritte Auguste Fricdericke, dann die„4te Lvuise Charlotte, verheirathcte von Hacke. Sind alle meine leibliche„Töchter verstorben, so tritt die älteste meiner sämmtlichen leiblichen Enke-linnen, sie mögen von Söhnen oder Töchtern hcrstammcn, auf Lebenszeit„in den Genuß deS weiblichen Seniorats. Diese sind dermalen:

„Emilie von Jmhoff, geb. den 2ten ckniv 18VV.

„Pauline von Ketelhodt geb. den löten ^uZust 18V1.

„Agnes von Ketelhodt geb. den 14. Detober 1891.

„Julie von Jmhoff geb. den 9ten Alaerx 1892.

„Katharine von Ketelhodt geb. den 14ten AI»)' 1896.

„Sind alle meine leiblichen Enkelinnen, sowohl die vorgedachten, als„die vielleicht noch kommenden verstorben, so gehet dieses Seniorat in der