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1 (1893) Von 1207 bis 1648
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1S82.

293) 8. December 1382.

Des Kurfürsten August Herzogs von Sachsen Rescript au die Regierung zuDresden, daß aus Fürsprache des Kurfürsten Johann George von Brandenburgdessen Kämmerer George v. Oppen der Vormundschaft über seines ver-storbenen Vetters Friedrich v. O. nachgelassene unmündige Söhneentbunden und demselben andere Vormünder bestellt werden sollen.

Welchergestalt der hochgeborne Fürst, v. f. L. Herr, Hans George Marggraffezu Brandenburgk, Churfürst zc. S. L. Cemmerer Georgen von Oppen anuns vorbittlich verschreibet, daß wir Ihm der vormnntschafft seiner Jungenvettern, des verstorbenen Friderichs von Oppen nachgelaßenensöhnen, gncdigst entnehmen wollen, habt Ihr inliegendes zu befinden. Wan dandie von S. L. vorgewonntte Vhrsachen an Ihm selbst nit unerheblich, auch nitzweiffeln es werden bemeltte vnmündige von Oppen wol mit andern Vormunden,welche dergleichen entschnldignng nit haben, versehen werden können, So habenwir solcher S. L. bitt stndt geben. Begercn demnach gnedigst, Ihr wollet gedachtenOppen dieser vormuntschafft los zehlen vnd darauff bedacht sein, daß den un-mündigen an seine stadt andere Vormunden geordent werden, Daran volnbringetIhr vnser gesellige Meinung, Datum Lichtenbergk den 8. Dooombris ^nnoeto. 82.

Concept im Cop. 463 k. 55 im K. Sächs. Hanptstaatsarchiv zu Dresden.

294) 11. December 1382.

Kurfürst August Herzog von Sachsen antwortet dem Kurfürsten von Bran-denburg, was er auf dessen Vorbittschreiben für Peter v. Oppen aufSchlalach, damit er zu seiner Forderung an Albrecht Lotther gelange, verfügt habe.

Vnser freundlich dienst vnd was wir mehr liebs und guets vormogen zu-vor», hochgeborner Fürst, freundlicher lieber Oheim, Schweher, Schwager, Bruedervnd Geuatter! Wir haben E. L. schreiben belangende die schulde, donut AlbrechtDotter, weilandt zu Leiptzig, Petern von Oppen zu Schlalach vorhaftet,hören lesen» vnd vff sein hieuorig bey vns beschehen ansuchen geburliche benelichean unseren Schosser zum Wolckenstein, alda sich gemelter Lotter, als er sich vonLeiptzig gewendet, ein Zeit lang auffgehalten, außgehen lassen. Es ist vns abersovil berichts einkommen, das er, Lotter, in solchen schnldenlast, damit er alleinevnmundigen kindern verhafft, steckt, das er init der bezalung nicht zureichen könnevnd eine Zeitlang, bis wir Jme itzt neulich sein hiebeuorn von vns erlangt gleidetwas erstreckt, in fluchten gangen, also das wir die besorge haben, das gemeltervon Oppen schwerlich von ihine bezalt werden möge. Wie aber deine, so habenwir E. L. zu freundlichem gefallen vnd Jme zu gnaden an obangezogenem vnsernnSchosser hirneben nochmals befehl außgehen lassen, Jme souil möglich zu gebur-