Druckschrift 
1 (1893) Von 1207 bis 1648
Entstehung
Seite
3
Einzelbild herunterladen
 

126V-1271.

3

4) 28. September 125S.

Konrad W otfsange (V^olvsso^s) und der Schenk Konrad sind letzteZeugen (vor ihnen außer den beiden Edelherren Dietrich und Ulrich, Burggrafenvon Wettin, der herzogliche Truchseß Dietrich v. Gatersleben, Withego v. Torgau,Ulrich v. Choine, Bernhard v. Klitzke, Reinhard v. Gline, Dietrich v. Rekahn, Esikov. Tornow, Dietrich v. Burow, Kuno v. Refeld, der Schenk Bertram, Burchardv. Zwegen, Heinrich v. Kochstedt, Heinrich v. Richow, Reimbert v. Klöden undJohann v. Conewitz), als Albrecht, Herzog von Sachsen dem Deutsch-Ordenshausezu Dansdors den Besitz von 15 Hufen nebst der alten Mühle bei Dansdorfbestätigt.

Datum st uotum VUtteuIwrAv. per nucuum ckilsati uotarii nastri,ms-ssistri Uauli Vnuo lurariuuioum Dcuniui N. OO. DIX., (Quarto Xu-Icuuüm Oetodris, luckietious «seuucku.

Gedruckt in Brandt Geschichte der Kreisstadt und des Amtes Belzig II. p. 67 ff.und nach dem beschädigten Original in Neue Mittheilungen zc. XV. p. 416.411,hier nicht ganz correkt. So wird wahrscheinlich in der Urschrift nicht Ö. cka'VVoluWOM, sondern nur O. V. oder O. ckos (— ckiotus) 5V. stehen, da derName kein Local- sondern ein personeller Beiname (Wolfsauge) ist. Vergleiche dievorhergehenden Urkunden von 1248 und 1251.

5) 1. December 1271.

Ritter Konrad v. Oppen (Opiu) ist letzter Zeuge (vor ihm Withigov. Gatersleben, Konrad v. Käthen, Anno v. Sidow und Bartholomäus der Schenk),als Johann Herzog von Sachsen, Engern und Westfalen, sowie Burggraf zu Magde-burg und sein Bruder Albrecht dem Deutsch-Ordenshofe Dansdorf die Freiheitvon weltlichen Gerichten gewähren.

Datum Haitis unuc» Dcuniui V Oll!" DXXI", in eru.Äino Iwuti Xuliucupostoli.

Gedruckt nach dem Original in Neue Mittheilungen des Thüringisch-Sächsischen Geschichts- und Alterthums - Vereins XV. p. 411. Der unmittelbarvor Konrad v. O. genannte Bartholomäus Sch. gehört dem zu der hervorragendenVasallenfamilie des Erzstifts Magdeburg und der Burggrafen von Magdeburg ausdem Hause Querfurt zählenden Geschlecht v. Liebenau an und ist eine urkundlichoft genannte Persönlichkeit. Vgl. Nu^cksb. III Nr. 169. 124. 252. Schöttgenund Kreyssig I. a. II. p. 378. Wilke Mecuniruuu« O. D. p. 32. Riedel O. D.Xruuck. .V. XXII. p. 376. Lausitz. Magazin 1876 p. 46. Krühne Urkundenb.d. Mansf. Klöster p. 425. 566. Einige Jahrzehnte vorher hatten Einige desselbensich nach der Oberlausitz gewendet und hier ansehnlichen Grundbesitz erworben.Auch die anderen Zeugen sind in den Urkunden der Herzöge von Sachsen aus dieserZeit Oftgenannle, z. B. in v. Heinemann O. D. Vnb. II. p. 268. 276.v. Ludewig Xoil. NW. V. p. 87. Ihre Heimath war das Erzstift Magdeburgbezw. Anhalt und Meißen.

1*