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1 (1893) Von 1207 bis 1648
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Mitglieder jenes rühmlichen märkischen Geschlechts, oft nur ihre Namen, hervor-traten. Wir lesen schon hier, zunächst noch in buntem Durcheinander, wie es diechronologische Reihenfolge und der Wortlaut bald wenigen, bald vielen Personengemeinsam geltender Urkunden mit sich bringt, wie und wo sie gelebt, was sieerstrebt, wie sie hier mit der Noth des Lebens rangen, wie sie, hier und dortRuhm und neue Ehren suchend und dem Dienste des Vaterlandes und ihrerFürsten sich weihend, sich Verdienste erwarben, die mit dem Wachsthum undAufblühen des brandenburgisch-preußischen Staates bis in dieses Jahrhunderthineinreichen, das nicht minder als das Zeitalter Friedrichs des Großen von denheroischen Thaten so mancher Söhne des biderben Geschlechts auf den Schlacht-feldern, gleichwie von tugendhaftem, ritterlichem Stillleben uns Kunde giebt.

Ein liebevolles Erinnern mögen ihnen die künftigen Geschlechter widmen,die in ihrer Ehre sich spiegelnd ihnen nachzueifern bestrebt sein und dabei sicherin dankbarster Pietät des Mannes nicht vergessen werden, der sich durch dieSchöpfung dieses Werkes, das der Geschichte seiner Vorfahren und seinem ganzenHause gilt, ein unvergängliches Denkmal gesetzt hat. Mit einer seiner Begeiste-rung für die gute Sache entsprechenden Opfcrwilligkeit hat er es ins Lebengerufen, mit stets sich gleich bleibendem, liebevollen Interesse seine Anfänge, seinFortschreiten und seine Vollendung begleitet. So möge die gesammte Familieihm, dem Herrn Kammcrherrn v. Oppen-Schilden, allein Dank zollenin der Gesinnung, die ihn gleich dem Wunsche beseelte, daß der edle Stammdes ganzen Oppenschen Geschlechts weiter in Ehren grünen und blühen möge bisin die fernsten Jahrhunderte.

Magdeburg, im Februar 189N

G. A. v. Mülverstedt.