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Mir riethen sie aber dringlich, die Nörtener Stelle anzu-nehmen oder eine Schulprüfnng zn machen und eine Schul-stclle zn übernehmen, da sie gar keine Garantie bietenkönnten, daß die Nettungshanssache nicht baldigst zu Endeginge, denn aus die Unterstützung der Prignitz könne mangar nichts geben, wie das ja klar zn sehen sei. Wolle diePrignitz nun einmal nichts thun, so habe man wenigstensseine Schuloigkeit gethan.
Pastor Besser erbot sich, meinethalben nochmals anden Herrn Grafen zn schreiben, was auch am andern Tagegeschah. Besonders deshalb, um von Seiten des Vor-standes mich zu empfehlen und womöglich das Gehaltdemjenigen gleichzustellen, welches ich bisher im Nettungs-hanse erhalten hatte. Darauf erhielt derselbe folgendesSchreiben:
Hardenberg, den 27. Septbr. 67.
Ew. Hochwürdenverfehle ich nicht ans die mir gütigst übersandten Zeilenzn erwidern, daß ich auch am zweckmäßigsten halte, wennder Herr Eckart hier herüber kommt, um die Anstalt vorseinem definitiven Antritt kennen zu lernen. Derselbewird mich keinesfalls verfehlen, da ich schon seit mehrerenWochen an einer Armentzündung leidend bin, und michdeshalb auch der Feder meiner Frau bedienen muß.Hinsichtlich des spätern Gehalts werde ich mündlich mitH. Eckart sprechen können, gebe Ew. Hochwürden inso-weit Recht, daß die erhöhten Gchaltskostcn durch einesparsame Wirthschaft des Waisenvaters aufgewogen werden.
Ew. Hochwürden mich bestens empfehlend ergebcnst
Graf Hardenberg.
Hofjägermeister.
So stand die Sache nun eigentlich in der Schwebe,und es vergingen Tage, ja Wochen, ohne daß eine eigent-liche Entscheidung erfolgte. Wir wollten nun erst einendefinitiven Entschluß fassen, wenn die Versammlung derRettnngshausfrcnnde zusammen getreten wäre, und wennda etwas Besonderes gethan würde, lieber bleiben. Zu