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Die Geschichte des gräflich Aldenburg-Bentinck'schen Erbfolgestreites in einem Umrisse ...
Entstehung
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Der nämliche Pastor, welcher, jenem Atteste nach, bereits imJahr 1800 in der Sara GerdeS die heimliche Gemahlin sei-nes Herrn hätte verehren müssen, hat dieselbe später bei ver-schiedenen Taufen, denen sie als Pathin beiwohnte, unter fol-genden Bezeichnungen in das Kirchenbuch eingetragen, nämlichim Mai 1300 als Kammcrjungfer, etwas später als Hof-jnngser, im November 1815 als Schloßhaushälterin,und im Januar 1816 als Demo iselle SaraGerdeS. Dieangebliche Gemahlin wäre also von 1800 bis 1810 allmähligunter der Schloßdicnerschast avancirt, oder der Herr Pastorhätte für sie, nach der wachsenden Gunst ihres Herrn, höhereTitel in Bereitschaft gehalten; welches Beides mit der bezeugtenEigenschaft einer Gemahlin im grellsten Widersprüche steht. Indein nämlichen Atteste steht auch : der Graf habe damals (August1800) in der Sara Gerde 6 die Person erkannt, iic sich zuseiner anderen Hälfte völlig eigne. Nun muß manwissen; daß, wenige Monate vorher, die Bekanntschaft dadurchgemacht wurde, daß der Graf dieser anderen Hälfte im Feldebegegnete, als sie mit zwei Eimern vom Melken der Kühe kam.ES wird außerdem behauptet, er habe schon nach den erstenWochen dieser Begegnung Eheringe mit der GerdeS gewechselt.Bon einem hochgebildeten Manne, wie dem Grafen, kann einso schneller Heirathscntschluß in Beziehung auf eine Person, dieder untersten Schichte der menschlichen Gesellschaft angehörend,durch ihre Bildung damals entfernt war, sich zu seiner anderenHälfte zu eignen, durchaus nicht geglaubt werden, besonders daseinen Wünschen nichts entgegen trat.

Ein weiterer Beweis gegen diese in der That unverschämteDichtung liegt in der Thatsache, daß der älteste Sohn aus jenervorgeblichen Gewissensehe in Hamburg als unehelicherSohn in das Taufregister der dortigen englischen Gemeinde