und das Zurückbehalten einiger Glas-Gemälde waren, istklar, aber wie oft bleiben solche Sachen unberichrigt,ohne daß deswegen der abgeschiedene Schuldner wiederzurückkommt und auf die Berichtigung dringt? — BeyDöricn mußte also noch etwas hinzukommen, und die-ses glaube ich darin zu finden, daß die noch nicht be-richtigten zwcy Punkte in seiner Todesnoth seine ganzeSeele erfüllten; weswegen er auch zu seinem FreundeHöfer schickte, vcrmuthlich, um ihn zu bitten, daß erdie zwei) Punkte in Ordnung bringen möchte, wahrendwelcher Zeit er aber mit dieser Sehnsucht starb. —Diese Sehnsucht war also so stark, daß sie den armenGeist in einer so quälenden Lage gleichsam im Thorder Geisterwelt zurück hielt.
Man sieht hieraus. Wie wichtig das Hausbestellcnvor dem Sterben ist — man suche doch auch im Irdi-schen vorher alles in Ordnung zu bringen, ehe mgndie Welt verläßt, hat man das aber nicht gekonnt,oder hat mans versäumt, so ist das denn doch keinGegenstand" mehr, der uns im wichtigsten Zeitpunkt un-serer ganzen Existenz beschäftigen, uns mitSehnfucht erfül-len soll. Was man dann nicht mehr ändern kann, dasüberträgt man mit inbrünstigen und demüthigen Seuf-zern aus einem gebeugten Herzen der allwaltenden Vor-sehung zur Berichtigung, und zur Aufrechthaltung derEhre, und ergreift dann mit fester Zuver-sicht, die ewige Erlösung durch Christumim Glauben, so daß dieser Gedanke dieganze Seele erfüllt; man hüte sich aber ja, sich