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Die Familie von Nodcnsiein.
Von dieser alten Burg nannte sich das, in männ-licher Linie nun längst ausgestorbene Geschlecht derHerren von Nodenstein. Humbracht nennt uns einenHeinrich von Rodenstein, der ums Jahr 1080 gelebthaben soll, man hat indessen Ursache an dieser Angabezu zweifeln, und dieß um somchr, als selbst der, vonrhm im Jahre 1314 als Kämmerer des weltlichen Ge-richts zu Mainz, angeführte Domherr, kein Noden-fteiner, sondern ein Herr v. Licbesberg (Lisberg) ge-wesen ist.
Bemerkenswerth ist übrigens eine Besitzung, Ro-de stein genannt, welche in einem Verzeichnis der,an die Abthey Hersfeld zur Zeit ihres ersten AbtS undStifters, des Mainzischen Erzbischofs Lullus undbald nachher gekommenen Güter und Rechte, vorkommt,kullus starb im Jahre 786. Es ist nun allerdingseine gewagte Sache, unsere Nodensteincr von daher abzuleiten, indessen ist es immer wegen der Na-mcnsähnlichkeit bemerkenswerlh. Das Instrument fängtso an:
Lrsve coin^encliurn cle illis relius c^une xer-tinent ad Nouastsriuin cznod dlcitur Ilsrollestsldetc. und heisit unter andern darin: In sssiurinAiacellulain UNUIN noruine Ordorf, 8. !,ukas.—Villainrzus vocutur 8ult?.e1>rnAZnn, Inikas 42. — In Lua-dellusun I>ul-a8 20. m. 14. etc. In UodesteiuHude 14. et Llari manent iki etc.