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Die Herren von Rodenstein : nebst der Sage von den Wandergeistern auf Schnellerts und Rodenstein
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Haupt erhebt, den Betrug einsieht, und mm cm glei-ches auszuüben versucht. Auch in unfern Tagen habenwir treffende Beispiele hiervon, die Niemand läugnenkann. Und so ist auch der Aberglaube ein traurigerund gefährlicher Zustand der Menschheit, ob ich gleichruhiger in der Hütte eines in bürgerlicher Ordnunglebenden Abergläubischen, als in der, eines Frcydenrersschlafen möchte. Vor allen diesen Uebcln würde unsdie treue Befolgung der Lehre Jesu kräftigst schützen,und darum sollten wir um so mehr an der ewigen undhöchsten Weisheit, welche alle übrige Weisheit bisherzu Schanden gemacht hat, an der kraftvollen LehreJesu Christi festhalten, welche so viele Jahrhundertehindurch zum Tröste und zur Weisheit des Menschenge-schlechtes gewirkt und diejenigen wahrhaft glücklich ge-macht hat, die sie ohne Verunstaltung und Menschen-Satzungen treu in ihrem Herzen bewahrten. Diesegöttliche Lehre hält aber auch die strengste Prüfung, so-wohl über ihren Ursprung, als über ihren inuern Ge-halt aus. Die größten Männer aller Jahrhundertehaben sie, soweit das schärfste mensc!«iiche Denkenreicht, genau geprüft und sonach mit herzlicher Freudeöffentlich bekannt, das weder eine trostvollerc Lehre zurWiedervereinigung (Religion) mit der Liebe und derstrengen Gerechtigkeit Gottes, gegeben, noch ein höheresSitten-System aufgestellt werden könne, als jene, wiebekannt, ganz gemeinen und uugclehrten Menschen, dieEvangelisten und Apostel unter der Autorität ihresHerrn und Meisters es aufgestellt haben. Von einemähnlichen Beyspicle weiß die Geschichte nichts, und alle