mithin cin festes Neposoir zur Beruhigung der Mensch,heil nie und nimmermehr darin gefunden werden kann.
Selbst cin Hnmc, ein Kant und andere Philoso-phen beweisen, daß die philosophische Vernunftnicht hinreiche, über diese höchstwichtigen Gegenständeetwas Demonstratives und Zuverlässiges zu sagen. Dichist dem Worte Gottes allein vorbehalten. Ueberhauptist es mir noch nicht klar, wie man die höchste LiebeGottes in der bloßen Natur finden kann. Freylich ver-kündet die Natur unfern Schöpfer und Wohlthätcr.Die Erde ist voll seiner Macht und Herrlichkeit undxder Himmel predigt gewaltig seine Größe und Majestät,aber — für wie viele? ach, gewiß für die wenigstender Menschen! Selbst den gelehrtesten Heiden warenes Anitialbegriffe, und sie erkannten kaum den Schauten von denssallliebendcn Wesen, zu welchem uns JesusChristus, als erlösete und geliebte Kinder hinführt-Die allgemeinen Gesetze, in Abficht auf die bloße Na,tur, sind wahrlich nicht von der Art. daß sie unsereVernunft befriedigen, und den Menschen so sehr affici-ren dürften, die höchste Liebe darin zu finden. Manmuß die Natur nicht allein von der angenehmen, manmuß sie auch von der entgegen gesetzten Seite betrach-ten. Siehst du dort, Anbether des Balles, woraufdein Fuß ruht, wie die brcnnden Feuer-Crater ganzeGegenden verschlingen und die Eingeweide der Erdezerreißen; selbst auf Felsen gegründete Städte stürze»zusammen und begraben Tausende unter ihren Schuttund verstümmelt liegt dort dein Mitbruder, ungehövt