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Die Herren von Rodenstein : nebst der Sage von den Wandergeistern auf Schnellerts und Rodenstein
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Gange, augenblicklich gewahr werden muß; bedenkt manendlich noch der dazu gekommenen besonderen Umstände:so ist es ja lacherlich, die Sache einer Täuschung, einemSinnentruge zuschreiben zu wollen. Am Schreibtischeschreibt man, von den Sinnen manchmal getäuscht,wohl manche Täuschung nieder aber in der Hanlzu Oberkeinsbach stellt sich das Ding ganz anders; dortsind die Nebel bloß im Thal aber die Köpfe sindrein.

So wie es nun bis auf den heutigen Tag nichterklärt werden konnte, was diesen sogenannten Geister-lärm veranlaßt, eben so gewiß ist es, daß derjenige,von einem großen Thcil der Menschen, ohne alle Gnadeund Barmherzigkeit in die Zahl der Schwärmer recipirtund mit dem Prädicate eines Frömmlers beehrt wird,welcher ihn für übernatürlich zu erklären, und seineBeweise für eine Gcistenvclr, aus der Bibel zu dcdu»circn wagt.

Ich weiß es wohl, daß es Menschen giebt, dieihren Gott nur in der Natur verehren, oder vielmehrderen Gott die Natur ist, und die über eine solcheBeweisführung mitleidig lächeln werden. Dicß kannmich aber nicht veranlassen eine, in allen Lebensverhält-nissen , als acht erprobte Sache, nähmuch die LehreJesu, und die daraus resultirenden Wahrheiten, mitmenschlichen Lehrgebäuden zu vertauschen, deren es soviele gibt, als es Menschen gut dünkt, dergleichenaufzuführen, und wo immer eins das andere früheroder später verdrängt und vom Throne gestürzt hat;