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Die Herren von Rodenstein : nebst der Sage von den Wandergeistern auf Schnellerts und Rodenstein
Entstehung
Seite
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für diejenigen niedergeschrieben habe, die mit mir dieBibel, als das uns geoffdnbarte Wort Gottes anerken-nen und sie weder verdrehen, noch mit selbst gemachtenBildern ausschmücken; sondern sie in ihrer rignenschmucklosen Einfachheit gebrauchen und sich daran ge-nügen lassen.

Wir haben aber noch mehr Gründe, diese Sachefür keine bloße Fabel zu halten und ihr Vorhandenscyn nur das Wie? ausgenommen als feststehend, be-trachten zu müssen. Man braucht kein Physiker oderGelehrter »u scyn, sondern nur einen natürlichen gesun-den Menschenverstand zu haben, um einzusehen, wiewenig Gründe ein ObcrkemSbacher Bauer hat, einesolche Sage zu erdichten.

Erstlich ist für ihn durchaus kein Vortheil dabeiabzusehen, im Gegentheil» hatten diese Menschen durchdie, so viele Jahre hindurch geschehenen Citationen vorAmt, nur bedeutende Mühe und Arbeit. Ferner konnteder Werth ihrer Güter durch eine solche Sage nurverlieren; denn man weiß, daß es nicht immer jeder-manns Sache ist, «in Haus zu bewohnen, das in einemso zweideutigen Rufe steht. Bedenkt man ferner, daßein solcher Bauer in seiner Art der beßte Naturkundig?ist, daß er jeden Schritt und Tritt in, um und beifeiner Wohnung genau kennt, daß nur er das Echo,das man so gerne dort anbringen möchte, in seinemruhigen Thale, so wie das Räderknarren und den Huf-tritt des Pferds, gewiß am beßten und genau kenntund daher die geringste Abweichung vom gewöhnlichen