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Die Herren von Rodenstein : nebst der Sage von den Wandergeistern auf Schnellerts und Rodenstein
Entstehung
Seite
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Wer ein gefühlvolles Herz im Busen trägt, derwird wünschen müssen, seine Brüder in Christo, vondem eisernen Joche der Barbarey befreyr zu sehen. Undwir wissen auch, was überall und allerorts in unsermlieben Teutschland?, nur wenige ausgenommen, für dieSache der Menschheit geleistet und gethan worden ist.Man darf hier das Wollen mir dem Können und Dürfennicht vermengen. Soweit meine Notizen über dieWandergeister auf Schnellcrts und Rodenstein.

Alles das, in voranstehendcn amtlichen Protokollen,Ausgesagte und die übrigen spateren Ereignisse sammtund sonders für eine blosse Fabel erklären zu wollen,das wäre meiner Meinung nach eben so lacherlich, alsunvernünftig. Das Warum? beantwortet sich selbst.Wie sich aber die Grundursache dieses sogenannten Gei-sterlärms auffinden und erklären lasse, das wäre freylichein anderer Gegenstand und der Untersuchung allerdingswürdig. Ein großer Theil der Menschen aber, demder allzustarke Schwindel von sogenannter Aufklarungbeschwerlich fällt, schüttet nun kurz d'as Kind mit demBade weg und ist sogar der Meinung, daß dieser Köh-lerglaube, wie man sich gewöhnlich ausdrückt, für unseraufgeklärtes Zeitalter, d. h. in einer Zeit, wo bey Vie-len der Geist zwar prächtig cnltlvirt, das Herz aberunter aller Würbe vernachlässigt wird gar nicht mehran den Vorurchcilcn unserer kurzsichtigen

die gewaltsamen Unterdrücker der Vorfahren dieses be-rühmten Völkerstammes geführt wird.