gewähr worden. Der Burg-Geist habe ach nun mneueren Zeiten verschiedentlich merken lassen, besondersaber im Spätjahr WM. Da seye er, Daum, einmalüber den Berg hinüber nach Gerjprenz (ein Dorf) ge-gangen, wie er nun oben am Saume des Waldes her-gegangen sey; o habe er auf einmal ein vollkommenesJagdgeschrey gehöret, mit Hundchetzcn Peitschen undHörnepblasen. Das, eine solche Jagd hier auf diesemBerge gehalten werde, sey ihm zwar befremdend vor-gekommen, doch habe er in dem Augenblick nicht andas Gcistcrheer gedacht, und sogar einen armen Mann,der ihm begegnet und grade nach Oberkeinsbach ge-gangen, gebeten, er möge Foch seinen Weibslcnten sa-gen, daß sie den Hund alsbald anbinden möchten (essey nämlich ein böser Hund gewesen) weil er sonst,wenn er in das Jagdgetümmel hineingericthe, todt ge-schossen werden könnte. . Bey seiner Zurückkunft Hab«er nun zu seiner größten Verwunderung vernommen,daß man zwar rund um und auf dem Berge, diesesfurchtbare Getöse gehört, aber an keinem Ort etwashinauf noch herunter kommen sehen.
Er habe auch, was aber noch zu seines VatersLebzeiten sich ereignet habe, einen ganz besonderen Vor-fall erlebt. Da wäre einmal der Herr Pfarrer B —von Brensbach, der später in Reichelsheim gestanden,der Keinsöach heruntergekommen, welcher Herr Pfarrer
hält zwei Bauernhöfe davon , und so liegt denn dasganz« Dorf längs des Thales zerstreut da-