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Die Herren von Rodenstein : nebst der Sage von den Wandergeistern auf Schnellerts und Rodenstein
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denn ein sehr freundschaftlicher guter Mann gewesenftp, und immer bey seinem alten Vater zugesprochenund nie gelitten habe, das; man seine Kappe vor ihmabbehielt. Dieser hätte beim Hereintreten in den Hofseinen Vater gegrüßt und zugleich verwundernd gefragt,was er denn so eben für einen vornehmen Besuch gehabthatte? Mein Vater sähe eben so verwundernd denHerrn Pfarrer an und sagte, daß er durchaus von kei-nem Besuche wisse und heute keinen Fremden, wedergehört noch gesehen habe. Hierauf hätte ihm der HerrPfarrer Folgendes erzählt: Als er einige HundertSchritte noch von hier entfernt gewesen, Habs er ausdem Hofe heraus einen vierspännigen Reiftwagen kom-men sehen, in welchem er, da er näher zu ihm gekom-men, zwei Herrn erblickt habe, wovon der eine mitmehreren Orden geschmückt gewesen ftp. Die. ganzeEquipage ftye kostbar und ein jedes Pferd mit einemhohen goldenen Fadenböfthel auf dem Kopfe geziert ge-wesen. Er habe auch nicht unterlassen, seinen Hut ab-zuziehen und dieser hohen Herrschaft seinen Respecr zubezeigen. Kaum ftye er aber wenige Schritte von demWagen entfernt gewesen, als er sich nach demselbenumgesehen, ihn aber nicht mehr habe erblicken können-Dies; wäre ihm sonderbar vorgekommen; er ftpe daherüber den Bach hinüber gegangen und da habe er ihnwieder in einiger Entfernung erblickt. Der Herr Pfar-rer hätte noch die besondere Bemerkung hinzugefügt:Der Reiftube müsse seines Compliments nicht würdiggewesen ftyn, weil er gleichsam vor ihm verschwundenwäre.