irrende Geist des Ritters, wozu er verdammt ist, Kriegund Fehde verkünden. Steht dem teutschen Reiche einKrieg oder sonst eine große Begebenheit bevor; soerhebt sich ein halbes Zahr zuvor, der Geist der BurgSchnellere, wo er seinen Sitz zu haben scheint, mit sei-ncM zahlreichen Troß, fährt mit Saußcn und Kriegs.-gerümmel, mit Lärmen und Geschrei, wie von Menlchenund Pferden, mit Trommeln und Pfeifen und Trom-peten, mit Wagcngerassel und Geprassel in furchtbarem,grausigen Wirrwarr, daS die ganze Umgegend erfülltund die Anwohner erzittern macht, herab vom Schnel.-lert, durch die Wälder und Thäler hinan auf die BurgRodensteim, um hier seine Schätze in Sicherheit zubringen. Hier verweilt er so lange, biF der Krieg sichzu Ende neigt und dann zieht er, wieder sechs Monatevor dem Frieden, mit gleichem Geprassel und Spuckund Getöse, auf dem nähmlichen Wege nach der Schnelllertsüurg zurück, doch immer ohne Jemanden Nachtheiloder Schaden zuzufügen, noch dem Auge sichtbar zuwerden. Nach den Protokollen, em einziger Fall aus-genommen.
So lehrt uns die Kunde der Vorzeit, von Gene-ration auf Generation fortgeleitet. Den Ursprung derobigen Sage zu erspähen, wodurch dieser Geisterlärmveranlaßt werden soll, liegt ausser dem Interesse, welchesdie Sache an und für sich k>gt.
Von so vielen Bewohnern dieser Gegend zu ver-schiedenen Zeiten und gleichen Umständen gehört, erregtedieser Geisterlärm, besonders durch seine öfrern Ersehest
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