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Die Herren von Rodenstein : nebst der Sage von den Wandergeistern auf Schnellerts und Rodenstein
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Seite
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in den vorigen Strudel der alten Freuden des Kampfsstürzen zu können. Die Bitten und Dhrnnen seinesWeibes, ihr Flehen, zu bleiben, nicht selbst mitzukäm-pfen, sein Leben dem Kinde zu erhalten, das sie unterihrem Herzen trug alles war vergebens, alles um-sonst. Und als Marie endlich überwältigt vom Schmerzeund banger Ahndung, auf ihre Kniee vor ihm hin sankund mit Thrancn flehentlich ihn zu bleiben bat, dastieß sie der barsche Mann mit rauhen Worten kalt vonsich, eilte zur Burg hinaus auf seinem Streitrost, undliest die Arme, einsam, trauernd, händeringdnd, zurück.Bald darauf gebar sie einen todten Knaben undstarb.

Ritter Nodenstein lag indessen draußen im Waldeund lauerte in der Nahe der Burg Schnellere auf denFeind. Da sah er Nachts plötzlich vom Robensteinher, eine bleiche Gestalt sich ihm nähern. Und je nahersie kam, desto krauser sträubte sich das Haar auf demHaupte des sonst so furchtlosen Ritters denn es warsein Weib, seiüe Marie mit dem Knablcin auf deinArm, die vor ihm schwebte, und mit dumpfer Stimmesprach:Du hast dein Weib gemordet, dein Kindgewükgt. Drum ziehe nun als ein gefürchtctcr Kricgs-bote im Lande umher und verkünde jetzt und immerdarKrieg und Heereszug."

Der Geist verschwand. Ritter Rodenstein abersiel bald hernach im Gefecht. Halb todt brachte manihn auf die Burg Schnelle«, wo er verschied. Seit-dem nun und bis auf den heutigen Tag, muß der