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ist Projekt, ihn soviel möglich wieder herzustellen undmit einer Treppe von aussen zu versehen. Obgleich dieoberen Stockwerke fehlen, so ist doch die Halle, worindas Mühlwerk ging, welches im Jahre 1824 der Erdegleich, ausgefüllt worden ist, noch 'von allen Seitenzugebaut. Diese Mühle trieb ein, in jenen Zeiten vondem höheren Gebirge der großen Rodensteiner Markherunter kommender Bach, der sich in neuern Zeiteneinen andern Weg gebahnet hat, nun durch das Eber-bacher Thal fließt und sich unweit Reichelsheim in dieGersprenz ergießt. Im Rodensteiner Schloßhof befandsich auch ein Brunnen, der aber jetzt beinahe verschüt-ket ist.
Die Burg Rodenstein gehört zwar nicht zu dengrößten der tcutschen Bergvesten, dessen ungeachtet aberist ihr Umfang nicht unbedeutend. Aus den vorhan-denen Maucrrestcn sieht man, daß sie mit einer bedeu-tenden Zwingermauer und Thürinen versehen war. DieTerrassen vor. dem Schlosse sind gegenwärtig, so vielnöthig von dem wilden Gehölze gesäubert, auf englischeArt angelegt und mit Tischen und Banken versehenworden. Die Aussicht von da aus, in die Gegend nachdem Reichenberge und nach Reichelsheim hin, ist umso überraschender, als man vorher in eine der wildestenBerggegenden sich versetzt glaubte- Das Auge weidetsich an dem schönen und fruchtbaren Eberbachcr Thale,in welchem das Dörfchen gleichen Namens, in zerstreu-ten Wohnungen, friedlich hinunter ziel/t und begüterte'Einwohner zählt.