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trachten kann. Dieser thurmartige Eingang bildet einegewölbte Thorhallc, unter welcher rechts, beim Hinein.'gehen, eine ziemlich große Nische befindlich ist, worinwahrscheinlich früher ein Crucifix, oder, was späterhingebräuchlicher war, irgend ein Schutzheiligenbild gestan-den haben mag.
An der äußeren Wand, vor dem Thore, findensich noch Spuren von Weißbinderarbeit. Es ist nähm-lich auf weißem Grunde eine Bordüre mit zwei parallelelaufenden schmalen schwarzen Streifen gezogen. ImInnern dieser Bordüre, lauft in weißem Grunde eineben solch schwarzer Streif zic? zack so, daß sich lauterkleine Dreiecke bilden. Ein sehr einfacher Schmuck,wie man ihn nicht selten an den geringsten Bauern-häusern antrifft.
Die zweite Abtheilung dürfte wohl der noch zumTheil stehende mittlere Bau ausmachen. Er bestehtnebst vielem, schon in Trümmern daliegenden Mauer-werke, aus einer noch ziemlich hohen Mauer, welchean den Kanten geründcc ist. Hier scheint der Rittersaalgewesen zu sey». Unter diejem Mauerwerke befindetsich ein großes Kellergewölbe, welches aber größtentheilsverschüttet ist. Ueberhaupt hat die Burg viele Gewölbe,die aber zum Theil noch nicht eröffnet sind.
Zur dritten Abtheilung rechnen wir den Mühlen-bau. Es ist ein viereckiges tyurmartiges Gebäude.Hier hatten die Rodensteiner ihr Mahlwerk. DieserTheil der Burg ist noch am besten erhalten, und es