Frey — Freyt
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Frcycnbcrg, s. Fuchs, Katzcr.
st Frcyend. Die v. F. stammen aus Litthauen; mehrere Mit-glieder dieses Namens standen u, stehen im prcuß. Heere, sv. Zedlitz.
— v. Ledebur I. 232. III. 2544 Erloschen. S. John v. F.
Frcyciisctd, s. Garzarolli, Jankwitz.
Freyciifels. Heinrich Frey wurde laut Diplomen vom 25. Jan.1658 und vom 26. Dez. 1671 von K. Leopold I. unter dem Namenv. Freyenfels in den Adclstand erhoben. Die Familie ist in Schle-sien, Böhmen und Mähren verbreitet. Aus ihr wurde der Hof-rath Johann Kristof F. im I. 1723 und Gottfried im I. 1722 inden böhm. Frcihcrrnstand erhoben. sSinap I. 373. II. 629. — Sieb-macker V. 7l- v. Mcding III. 233. — Ganhe II. 396. — v. Zedlitz.
— Zedier IX. 1866. — M. v. M., Erg. 57. — v. Ledebur I. 232, welcherdie Familie als erloschen — wahrscheinlich nur für Preußen — bezeichnet.
— v. H.s
Frcycn-Sciboltsdors, s. Seiboltsd orf.st F reyciistc in, Pfälzer Adel, Ganerben zu Sensbach, einim 13. Jahrh. schon sehr begütertes Geschlecht. Ihr Schild getheiltmit drei, 2. 1., Rosen in verwechselten Farben.sMonc I. 210. II. 122 ffstFreyciistcin, s. Slama v. F.
st Frcycnstciner, steh er. Geschlecht, von dem 1545 nur nochein Mannssprossc, Andreas, lebte, der sieben Schwestern hatte.sO. S4
Frcycnthurn, s. Enzenberg, Erstenberger, Jöchl undKhunz.
Frcycnwnld, s. Degoriczia, Jonak.
Freycnwart, s. Falkcnau.
Kcycnwcrth, s. Ehrmanns.
1. Frcycr. Kilian v. F., aus einer zu Ende des 16. Jahrh.geadelten Familie flammend, kais. Obristwachtmcister beim Koburg.Regimente, erhielt den RcichSritterstand dd. Wien 12. Dez. 1695.
iEr dipl. copia.s
2. st Frcycr. Der Handelsmann Joh. F. zu Breslau wurdeim I. 1797 in den böhm. Ritterstand erhoben. sM. v. M., Erg. 141.sDie Familie ist erloschen, sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 233. — v. H.s
3. st Frcycr v. Grümiu, erscheinen zuerst 1339 nud starben 1594aus. sv. Hefncr, st bayer. Adel S. 4. Taf. 2.s
4. Frcycr aus Hoppciiradc, auch Frcicr, Amtsrath, wurde am15. Okt. 1849 in den prcu ß. Adelstand mit Beschränkung erhoben.
iE. S. - v. Ledebur I. 230. III. 2544Frcyscld, s. Cölest in.
Frcyhold. Seit 1896 stehen mehrere Offiziere v. F. im prcuß.Heere; Einer führte den Beinamen v. UstarbowSki.lv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 233. III. 2544 Vcrgl. Ilstarbowski.st Freynlicrgcr, altbayer. Adel; führten im Schild ein Hüft-horn. sO. S.s
Frcyriedi, s. Bevier.
Freqmaiin, s. Freimann.
1. st Frcyschlag, ein nicderösterr. Geschlecht ohne Beinamen,das wahrscheinlich abgegangen und blos in den Jahren 1534 und 35vorkommt. sWisgrill III. 92. — v. H.s
2. Freischlag v. Freiciijlcili. Der Pfleger zu Wildcnholz, AdolfF., erhielt am 26. April 1646 von K. Ferdinand III. den Adel.
sv. Hefner, bayer. Adel S. 77. T. 87. — v. Lang 339. — v. H.s
3. Freyschlag v. Schmidcnthall. Johann Josef Jgnaz F., Dekan
der Domkirche zu St. Peter in Budissin, wurde im I. 1739mit v. S. in den böhm. Adclstand erhoben.
IM. v. M., Erg. 289. — v. H.s
Frcysiug zu Aichach. Hanns Mahr zu Frey sing wurde am31. Mai 1559 in den Ncichsadelstand erhoben, und weil er weib-licherseits aus dem alten Geschlechte der v. Aichach abstammte,wurde ihm solches bestätigt u. zugleich verwilligt, sich künftig v. F.zu A. zu schreiben. Das Diplom wurde 1563 u. 1583 auf zweiweitere Mayr ausgedehnt, sv. Hcsner, tiroler Adel S. 6. Taf. 7;Erg. Bd. S. 23. Taf. 9. — Hund III. 3l5.s
Frcysnigcr, ein aus Bayern entsprossenes nicderöstcrr.Geschlecht. sWiSgrill III. 92 ff. - v. H.s Ist wol Frey sing?
st Frcyslclic» , ein in Oesterreich ausgestorbenes Geschlecht,das 1511 von K. Maximilian die Bestätigung seines alten Adelsnebst einem ritterlichen Wappen erhielt, und seine Nachkommenwurden am 25. Sept. 1649 in den niederösterr. Nitterstandaufgenommen. sWisgrill III. 95. — Siebmacher III. 54. V. 4l.s
Es steht zn bezweifeln, daß — wie v. Zedlitz anführt — diepreuß. n. sächs. v. F. cineS Ursprungs mit diesem nicderöstcrr.Geschlcchte seien; denn beiderseitige Wappen sind gänzlich verschieden.
sS. auch v. Ledebur I. 233. III. 254.s
Frcystcdt. Kaiser Josef II. adelte den Obersten Karl FriedrichHermann F. Er trat, geb. 1749 zn Karlsruhe, in bad. Militär-Dienste, verließ solche 1773, um in russische sich zn begeben,sodann in preußische, nud kehrte hierauf nach Baden zurück,wo er Oberst wurde, und wo seine Nachkommenschaft sich nochbefindet. K. Fr. H. v. F. wurde 1847 in den bad. Freiherrnstanderhoben. sCast, Adelsbnch von Baden.— E. S4
1. st Freitag, ein adlichcS, schon 1342 in der Grafschaft Markbegütertes Geschlecht, welches von den F. zn Gödens verschiedenist. Es führte einen gucrgethcilten Schild, oben mit Wolkenschnitten.Nach v. Ledebur, I. 233 , ist dasselbe im 16. Jahrh. erloschen.
sv. Steinen, westfäl. Gesch. Taf. I. VII. 5; XXVI. 9.
2. st Freytag v. Froiitcmcil, eine schles. Familie, welche im I.1718 erloschen ist. Die am 29. Sept. 1662 in den böhm. Nitterstanderhobenen Brüder Friedrich und Otto F. scheinen zn dieser Familie zugehören. Sic führte im Schild eine Glocke und ist verschieden von denF. zu Gödens, welche drei Ringe im Schilde führen.
sSiebmacher I. 184. - Ganhe I. 428. II. 301. - Sinap II. 627. —Zedier IX. 1895. — v. Ledebur I. 2334
3. Frcytag zu Gödcna, auch Frydagh, Freitag, Vrydag, eineuralte, in den Jahren 1245, 1257, 1287 erscheinende gräfliche undfrhrl. Familie in Deutsch- und Liefland, und besonders imStift HildeSheim. Sic istwestfä l. Ursprungs. Die HerrlichkeitGödens liegt in Ostfricsland, und das Gut Löringhof, wo-von ein Ast sich beibcnamt, in dem Best Rccklinghauscn. AndereLinien des Geschlechts schreiben sich Aden, Breddenberg, La-men, Grevel, Herb eck, Hocker de, Hufen, Landstrop,Loiren, Schörlingen, Waltrop, Wischclingcn. Die F.zn G. wurden 1692 in den Grafcnstand erhoben, und zwar HaroBurkhard, Franz Heinrich und Karl Philipp Frhrn. v. Frey dagzn G., unter welchem Namen das Geschlecht auch oft vorkommt.sZcdler IX. 1894. — v. d. Knesebecks Die Barone v. Frydagh inHolland sollen zu diesem Geschlcchte gehören, sv. Zedlitz. — Vchse,Gesch. des preuß. Hofes u. Adels I. 247. VI. 88. ^ v. Ledebur I. 233.III. 254. — v. Hefner, Hess. Adel S. 9. T. 8. — v. Firks 149. — Grote,hannövr. Wppb. — Fahne II. 185. — Hupel's Material. 1783. S. 5744