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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Wes - Flo

I. 199 u, st Sachs. Wappenb. I. 22. Siebmacher I. 124. v. Me-ding I. 236. Gauhe I. 416. II. 292 u. st v. Zedlitz. FahneI. 191. v. Ledebur l. 223. v. H.)

Flcschciiöcrg, österreichisch. Arthur v. F. 1857 Kadet im48. k. k. Inf. Reg.

Flcschncr-Jeher, österreichisch. Eugen Frhr. v. F.-I. 1857Hauptmann im 58. k. k. Inf. Reg.

Flehe i>. Icilbih. Kaiser Ferdinand III. erhebt dd. Linz 8. Juli1646 den kursächs. AmtSschösser Johann F. mit v. S. in denReichsadclstaud. sEr dipl. copia.)

Flctte v. Flcttciiscld. Der öfter r. Hauptmann Philipp F. wurdeim I. 1786 mit v. Flettenfeld geadelt.sM. v. M., Erg. 285. v. H.)

Flcttciiscld, s. Fleite.

Flcttingcr. (Gevicrtct, in jedem Feld ein Greif; Herzschild einArm.) Hr. Johann v. F., kais. n. salz bürg. Obrist u. Komman-dant von Hohensalzburg, starb daselbst am 18. Jan. 1675, alt60 Jahre. sO. S.)

st Flchschcr, Fletscher. Sie sollen nach einem Zeugniß vom I.1706 aus Schottland stammen, wie v. Ledebur, I. 224, sagt.Daö Wappen des schott. Geschlechts dieses Namens soll Achnlich-kcit mit dem der vorstehenden Fl et scher haben: In Schw. ein von4 Muscheln begleitetes Lilienkreuz. Diese nun ausgestorbene Familiewar in Sachsen und in der Oberlausitz begütert um 17001747. sv. Ledebur I. 224.) Bem.: In Lindcsay's Scotch Nobility1542 finde ich kein Geschlecht ähnlichen Namens.

Fleursheim, s. Flersheim.

Flick. Johann Peter F., Besizer der Herrschaft Althart inMähren, wurde im I. 1810 in den Rittcrstand erhoben.sM. v. M. 110. v. H.)

Flieget v. Flicgclsseld. Der Gutsbefizcr Josef F. in Böhmenwurde mit v. Fliegelsfcld im I. 1779 geadelt.sM. v. M., Erg. 285. - Tyroff III. 83. ->. - v. H.)

ch Flies. Domini Egino et Neginhardus de F. im falken-stciuer Kodex um 1170. Volkmarus de Vlies, sidelis Heurici co-mitis de Eppan 1172. sM. B. VII. 471 ff. X. 25.)

1. Flicßer. Franz F. wurde im I. 1812 geadelt.sM. v. M. 183. v. H.)

2. Flicßer. Der östcrr. geh. Rath u. Sektionschef im Justiz-ministerium , L. v. F., erlangte 1358 den Freihcrrustand. sA. A.Zeit. v. 1858.) Scheint eine Linie der F. 1. zu sein.

1 Flußbach ». Flicßclihaiiscil. Johannes Theodoretuö F.,der sichdurch seine im Druck herausgelassenen sinnreichen Bücher berühmtgemacht hat", wurde von K. Leopold I. dd. Wien 31. Aug. 1692mit dem Prädikatv. Fließenhauscn" in den Reichsadclstanderhoben. sEx dipl. copia.) Er ist ohne Nachkommen -st.

Fliet, eine uckermärk. Familie. Sie erscheint bereits 1375in Urkunden, sv. Zedlitz. v.Ledeb. I. 224. - Grundmann 40. - v.H.)

Fligclq, österreichisch. Adolf v. F. 1857 k. k. Obcrstlicute-nant und Kommandant des Garnisonsspitals zu Gratz. Augustv. F. war k. k. Generalmajor.

-st Flinsbach. Das Stammhaus im Untcrinnthal. Die Edclnv. F. kommen im 12. u. 13. Jahrh. häufig in baycr. Kloster-briefcn vor. sM. B. II. 291. IV. 25. VIII. 470 ff.)

1. -st Kitzinger v. Flitzing, altbayer. Uradel. Der Schild ge-spalten, vorn roth, hinten blau-gold geweckt. Dieses Namens undStammes der Lezte war Adam v. Flitzing, -st 1630.sO. S. - Hund III. 309 ff.)

2. -st Kitzinger v. Sinzhailscn, altbayer. Adel, führten drei, 2.n. 1., gestürzte Lindeublätter im Schild. KaSpar F., Ritter, -st 1446,hat einen schönen Stein zu Landshut an der Martinskirche.sO. S. Hund III. 309.)

Floch. Der österr. Ncichskricgökommissär Josef F. wurde imI. 1797 in den Ncichsrittcrstaud erhoben.sM. v. M., Erg. 140. v. H.)

1. -st Flochbcrg, eine alte Burg im württ. O. A. NereSheim,von welcher sich vormals ein im 13. Jahrh. erloschenes Nitterge-schlecht nannte. Courat, Wilibirg, Albero, Hailwig, Hainrich undJrmiugard de Flochberg stehen im weißenauer Todtenbuch.

sMonc VIII. 324. Griesinger 390.)

2. -st Flachlicrg, scheinen verschieden von den schwäbischen,denn Fridericus de Flochberc steht 1170 unter den Ministerialendes Grafen Heinrich v. Eppan in Tirol. sM. B. VIII. 415.)

-st Kochcnbnrg. N. v. F. 1577 Herzog!, bayer. Pfleger zuMenziug. sO. S.)

-st Flockcnbach. Diese Burg im württ. O.A. Tettuaug gabeinem eidlichen Geschlechte den Namen, welches aber schon im IltenJahrh. erloschen war. sGricsinger 390.)

-st Flodrosf, Flodrop, westfriesländ. gräfl. Familie, auswelcher die lezte Tochter sich mit einem Grafen Warten siebenvermählte, welcher hierauf den Beinamen angenommen hat. sGauheI. 416. v. Zedlitz. Fahne I. 10. II. 42.) Die Familie erschienschon 1422 und hatte als Stammfiz das Dorf Flohdorf oberhalbNoermonde an der Roer. sv. Ledebur I. 224. Siebm. II. 110.)Sie waren Erbhofmeister von Geldern und Erbvögte von Noer-monde. fFahne I. 102. II. 42. v. H.)

Flödnigg. Johann Peer, Generaleinnehmer in Krain, undsein Bruder Andreas wurden im I. 1665 mit v. Peru bürg ge-adelt. Die Familie erwarb hierauf daö Gut Flödnigg, woraufJoh. Adam Peer v. Pernburg und sein Bruder Franz, Land-rath zu Laibach, im I. 1698 die Freiherruwürde u. zugleich dieErlaubniß erlaugten, sich künftig allein Freiherren v. Flödniggnennen und schreiben zu dürfen.sTaschcnb. d. frhrl. Häuser 1849. v. Hcfner, kraincr Adel S. 8. T. 6.)

-st Flögen. Der ehemalige braun schw. geh. Rath F. wurdein den Rcichsadelstand erhoben. Wann? ist dießorts unbekannt. DieFamilie ist in Braun schweig ausgestorben.

1. Flörke. Am 23. Juli 1732 wurde der Major F. im wal-dow'schen Regiment in den preuß. Adelsstand erhoben.

sv. Zedlitz. v- Ledebur I. 224. v. H.)

2. Flörke, I. E. F., geh. Rcgicruugsrath in Gotha, wurdeim I. 1744 geadelt, sv. Ledebur I. 224.)

-st Floiibru»», clsäss. Adel. Gutel, Hern Stephans seligen dohtervon Flanbrun, wird Bürgerin zu Weissen bürg 1358.sMone VIII. 31.)

Florantin zu Ptumcnstld. Franz F. wurde im I. 1716 mit vonu. zu P. in den Reichsadclstaud erhoben.sM. v. M., Erg. 285. v. H.)

Korcncourt. Der bekannte Publicist v. F. ist 1857 Amtmannzu Dringenberg im Paderborn'schen.sv. Ledebur III. 252 ohne Wappen-Angabe.)

1. st Korcntin. Der Kapitulardcchant F. auf dem Wischcradwurde im I. 1799 in den Rittcrstand erhoben.

sM. v. M., Erg. <40. - v. H.)

2. Florcntin v. Diederheim. Der kais. östcrr. Stadt- u.Land-