Falke — Far
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dcm sic ihr Bcsizthum Conradsburg zu einem Kloster hergegeben) unddieselbe Falkenstein u. sich selbst so genannt. Im Wappen führtendie F. drei Falken. Lampert v. F., der um 1144 lebte, scheint der erstev, F. gewesen zu sein; mit mehr Zuverlässigkeit war es Burkchard I.um 1152—1179. Sein Sohn führte zuerst den Grafentitel. GrafHoher v. F. im 13. Jahrh. ist der Verfasser (mit dem v. Nezkau) desberühmten Sachsenspiegels. Um 1338 erlosch das Geschlecht. DieGrafschaft kam an das Domkapitel in Halberstadt durch Vermächt-uiß, und dieses verkaufte 1386 jenen Theil an die v. Burgeödorf,und den anderen Theil — Burg F. u. Gegend — an die v. d. Asse-burg, welche solche heute — 1844 — noch befizen.
sGottschalk, Ritterburgen II. 222. — Siebmacher I. >93. — v. H.
— Lucä, Grafcnsaal 959—969.)
11. st Mkcilstcin, ein Geschlecht in Oesterreich ob der Enns,welches die Burg F. an der Nana im oberen Mühlvicrtel bewohnte,war ein uraltes herrenständ. Geschlecht auch in Niederöst erreichbegütert, das mit denen v. Tanberg zu Pühr enstein und denPrüschcnk einerlei Ursprung gehabt haben soll, führte im Schildeinen Falken auf drei Würfeln fizend.
sWisgrill III. >6—29. — v. Zedlitz. — Siebmacher II. 9. — v. H.)
12. Mkcnstciil, ursprünglich eine meißnische Familie. Siewendete sich zum Theil im Anfange des 18. Jahrh. nach Det-tingen und im 19. Jahrh. nach Württemberg, wo sic nochblüht. Bis auf Joh. Kristof v. F. auf Köditz, welcher um 1659lebte, konnte bis jezt zurückgegangen werden. Sie führt im Schildeeine rothc Kappe oder Müze. sTyroff, württemb. Wappenbuch IV.)Schon in der Mitte des 14. Jahrh. erscheint das Geschlecht inreinhardsbrunncr Klosterbriefen. sThnringia sacra p. 153. —Bruckner III. 77. Note. — v. Hefncr, württ. Adel S. >5. T. 19; sächs.Adel S. 9. 26; Erg. Bd. S. 36. — Sächs. Wappcnb. II. 62. III. 16. -v. Ledebur I. 215. III. 259. — Siebmacher I. 164. — v. H.)
13. Mkcnstciil, eine jezt frhrl. Familie in Baden, derenUrsprung ans Elsaß oder dem Breisgau hergeleitet wird. DieFamilie theilte sich in mehrere Linien, wovon nur noch ein Neben-zweig übrig sein soll. Die Stammreihe fängt mit Reinhard v. F.an; Hanns Eberhard im fünften Gliede, Kämmerer des ErzherzogsSigismund von Oesterreich, wurde 1664 in den erbländischenund 1798 in den Rcichsfreiherrnstand erhoben. Er war Obervogtvon Jser-Rhein und erwarb Reinsingen im Badcn'schen imI. 1639. Das Wappen zeigt einen g. Hirsch im bl. Felde.
(Siebmacher II- 26. — v. Hattstein II. 99—192. — Salver 571. 623.689. 634. - Taschenb. d. frhrl. Häuser 1848. - Cast, Adelsb. v. Baden.)
14. Mkciistcin, schles. Adliche dieses Namens; s. Vogel v. F.
iv. H.)
Mkcnstciil, s. Kalliwoda. — Mkcnwnld, s. John v. F.
1. st Mkner (ein Falke auf einem Prügel sizend), baslerAdel. Heinrich F. 1314; Ulrich, obristcr Zunftmeister 1519. Batt,des Rats, und Henrich, Stadtschreibcr, lebten noch 1589.
jWurstiscn 628.)
2. Mkncr ». Ionncnburg, Oberumgcltcr u. LandgcrichtSschreiberzu Allersbach und Rittcrgutsbesizer zu Oedmiesbach, erhieltvom Kurfürsten Karl Albrccht von Bayern am 18. Febr. 1724 denAdelstand. sv. Lang 332. — v- Hcfner , bayer. Adel S- 76. Taf. 85.
- v. H.)
Mkonich n. Kralich. Der österr. Hauptmann Michael F. wurdeim I. 1763 mit v. K. geadelt. sM. v. M., Erg. 289. — v. H.)
Mkowsky. Im preuß. Heere stehen mehrere Offiziere diesesNamens, sv. Zedlitz. — V .Ledebur I- 215.) W.: Doliwa.
ch Fall, «an dem, steper. Uradel, kommen von 1266 an inOesterreich, Böhmen und Steyer vor. Der Lezte warAlbrecht v. d. F., genannt Gföller, zu Gratz 1377.sO. S. — Schmutz I. 342. — v. H.)
Mlbachcr )» Fallbach (Nalbach), haben ihr gleichnamiges Stamm-schloß in Niederösterreich, und scheinen in der leztcn Hälfte des15. Jahrh. ausgestorben zu sein. sWisgrill III. 21—23. — v. H.)
Falllnisch, s. Binder v. F.
Mich, Falais, ein gräfl. Geschlecht im österr. Brabant,dessen Stammhaus Falais zwischen Huy u. Hcnncguy liegt, undderen Stammvater einer von den 14 natürlichen Söhnen des Her-zogs Philipp von Burgund gewesen. sL'erectivn de toutes IcS terrcset familles du Brabant fol. 12. — Gauhe II. 277 n. f. — v. H.)
Mlois, ein aus Lothringen stammender Adel, wo derselbezu den alten Familien gezählt wird. Ein Zweig wandte sich 1777nach Preußen, wo solcher nun naturalistrt ist. Die Mitgliederder Familie stehen meistentheilS in der Armee, sv. Zedlitz.) DasWappen der F. ist ein gespaltener Schild, in dessen vorderem bl.Felde eine aufrecht stehende Hand mit einem Stern in der Mitte;dieses Zeichen wiederholt sich auf dem Helme; im Hinteren gold.Felde ein bl. Sparren, ober und unter demselben ein Stern.
Fkllot v. Gcmcincr. Ernst F., Großhändler in Regensburg,wurde 1822 mit Hinzufügung des NamenS seines SchwiegervatersGemeiner geadelt. Vcrgl. Gemeiner, sv. Hefner, bayer. AdelS. 76. T. 86.) Die v. F. haben in neuester Zeit das v. bart'scheRittergut Eurasburg an der Isar erworben.
st Mhlicr (im Schild ein Tisch), nürnberger Rathsgeschlccht.Hcrdcgen F., Acltcrbürgermcister, stiftet 1399 den „goldnen Trunk"im Spital zu Nürnberg. sO.S.)
1. f M)burg, ein pommer'sches Geschlecht, welches ausge-storben ist. sv. Zedlitz. — Brüggemann, Beschreib, des HcrzogthumsPommern. — v. H.) Vielleicht eins mit Falzburg 2.
2. j- MMrg. Johann Faltz aus Lindau am Bodensee,k. schwed. Rath, wurde am 14. Nov. 1648 von Schwedengeadelt, so. Ledebur I. 215. III. 259.) Gefreit am 39. Aug. 1719.sv. Zedlitz.) In Pommern begütert, st 1758.
Mini, s. Hauspcrsky.
Fansogiin, wahrscheinlich dalmatisch. Joh. Edler v. F. stand1857 als Oberlientcnant beim 6. österr. Grenz-Inf. Reg.
Fanzngo, italienisch. Franz Alois Edler v. F. war 1835Direktor der medizinischen Studien zu Padua.
1 Mcnhnlt, eine im 17. Jahrh. ausgestorb. alte Mecklenburg.Familie, deren Stammhaus desselben Namens im Amte Ribnitzgelegen. In der Uckermark war solche auch angesessen, scheintaber daselbst gleichfalls erloschen zu sein. Möchte wol mit Fahren -holz einerlei sein. sGauhe II. 278. — v. H.)
Fargcl. Die v. F. stammen ans der Grafschaft Hanau. EinZweig, F. - Ruckingcn, wandte sich 1665 nach Brandenburg;die Familie erscheint jezt unter dem Namen Forgel.sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 215.)
st Mgow, pommer'sches Geschlecht, sv. Zedlitz. — V.LedeburIII. 259. — Bagmihl V. 67. — Micrälius 484. — Sicbmachcr III. 159.- v. H.)
1. Miiia, Modestus, Bischof von Padua, wurde 1841 inden österr. Nitterstand erhoben. sE. S.)
2. Miiia, G. A., Bischof von Treviso, wurde 1852 Freiherr.sA. A. Zeit, von 1352.)
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