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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Fabr Fal

Fakrizii. Karl v. F. war 1835 k. k. österr. Fcldkriegskommissär.

Fabry. Johann v. F. stand 1835 bci der k, ungar. Leibgardein Wien.

Fakrycy. Im östcrr. Polen gibt es eine adl, Familie diesesNamens, welche zur Wappengenosscnschaft Pelikan gehört nnd inden Personen des Ludwig August u, Thomas Simon F. 1783 in diegaliz, Adclsmatrikcl eingetragen wurde. sPoczct Szlachty w. 61.)

Faln>. Der niederösterr. Appellationsrath Josef Jgnaz F.wurde im I. 1796 geadelt. sM. v. At., Erg. 28V. v. H.)

Fachbuch v. Lohnbuch. Der Hauptmann Josef F. wurde im I.1821 mit v. L. geadelt. sM. v. M., Erg- 280. v. H.)

1. 1 Fachner, ein Münchner Patrizicrgeschlecht, daS zu Endedes 16. Jahrh. f. so. Hcfner, Münchner Geschlechter.)

2. Fachner v. Traucnstci». Die Brüder Joh. Ernst, Lieutenant,und Michael Anton, Leibmedikus des K. von Polen, wurden im I.1733 Ncichörittcr mit Edle v. T., nnd ihre Vettern Anton Michael,Joh. Franz n. Joh. Michael im I. 1744 in den böh m. Rittcrstanderhoben. sM. v. M., Erg. 133. v. H.)

Facius. Ein v. F. befand sich 1836 als Assessor bci dem Stadt-gerichte in Königsberg. Auch in Rußland ist dieser Namevorhanden, sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 2124

Fackenhoscn, angeblich ein altes Geschlecht, dessen Urkunden ver-loren gegangen sein sollen. Der Stammbaum fängt nnt Sicherheitvom 17. Jahrh. an. In der bayer. Adclsklassc 1852 eingetragen,sv. Hcfner, bayer. Adel S. 76. T. 35.)

Fackh. Der Landrath in Oesterreich ob der Ennö, EdmundF., wurde im I. 1744 in den Ritterstand erhoben.sM. v. M. l08. - v. H.)

Fabgyas de Rühe, wahrsch. ungarisch. Karl F. deR. (oderKorneliuSswar 1857 östcrr. Milit.Verpslegsofficial zu Fünfkirchen.

Fabigatti, Paul u. Johann, Gebrüder zu Mailand, wurden1829 in den östcrr. Adclstand erhoben. sE. S.)

's Färber, ein steyermärk. und kärnth., bis 1537 vorkom-mendes Geschlecht. Im Schild ein Zinncnthurm.

sO. S. Schmutz l. 343. Siebmacher II. 46. v. Meding It.231. v. H. s

Faes Frhr. v. Ticsenfcld, ein vom Bischof in Tricnt geadeltesund vom Kurf. Karl Theodor am 17. Juli 1796 in den Frciherrn-stand erhobenes Geschlecht, sv. Lang 12V. v. Hcfner, bayer. AdelS. 34. T. 30.)

Fagarelsy, ungarisch. Samuel v. F. stand 1857 als Lieute-nant im 31. österr. Inf. Reg.

Fagcl. Ein v. F. stand bis zum I. 1866 in pr euß. Kriegs-di ensten u. später, 1827, wurde er Gesandter des Königs der Nie-derlande in Paris, sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 212.) Die Fa-gel oder Fajgel v. Rosprzy gehören znr WappengenossenschaftRawicz nnd sind 1782 und 1825 in die galiz. Matrikel aufge-nommen worden. sPcczet Szlachty 61.)

st Fagcn, Fagana. Ucber die Herkunft des Geschlechts s. obenbci Drozza. Die Besizungen dieses Ur - Dinastenhauses, aus demwahrsch. auch die Grafen V .Andechs, Falkensteiu, Diessenu. Wasserburg hervorgingen, erstreckten sich im Gebiete zwischenIsar und Inn. Ihr Stammhaus war Fagen oder Vagen ander Mangfall unweit Aibling. Der erste benannte Fagana be-gegnet uns in der Person des Ragino, welcher als Haupt seines Ge-schlechts im I. 756 die Schirmvogtschaft über das Hochstift Frei-sing führte. Das Geschlecht scheint gleich den Drozza im Laufe

des 11. n. 12. Jahrh. allmälig in den nieder» Adel übergegangenzu sein. Heinrich, derLczte seines Stammes, starb um 1266, undseine Wittwe Adelhaid vermachte 1265 alle noch übrigen Besizungendes Geschlechts an das Kloster Scheftlarn.sOberbayer. Archiv XVII. 24 ff.)

Fahncnbcrg. Dem Franz Ferdinand Majer, Stadtschrcibcr zuFreiburg im BrciSgau, wurde 1715 für seine Auszeichnung wäh-rend der französ. Belagerung der Adelstaud und Namen F. erthcilt.Die Familie erlangte seitdem die höchsten Ehrenstetten und verbandsich mit den älteste» adl. Geschlechtern. sCast, Adelsb. v. Württembergu. Baden. Frhrl. Taschenb. v. 1855 u. 1856. Jahrb. d. deutschenAdels 1847. Sachs. Wappenb. II. 20.) In Bayern u. Sachsenist die Familie als freihcrrlich anerkannt, sv. Hcfner, württ. AdelS. 15. T. 19; bayer. Adel S.34. T.36.) In Bayern lebte 1858von diesem Geschlechte nur mehr Stefanie Freiin v. F., Gesandtens-tochter, in München.

Fahnciiscld, f. Codelli. Fahncr, f. Vanrc.

Fahim», s. Carumerer.

Fahmihcid. Der Kriegs - n. Domänenrath Joh. Fricdr. Wilh.F. aus Danzig wurde am 2. Okt. 1786 geadelt,sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 212. v. H.)

Fahmiholz, eine u ck c r m ä r k. Familie. Wahrsch. mit F a h r c n-holt einerlei. Heinrich Farnholcz gesessen zu Straß bürg inder Uckermark, Mechthild, seine Hausfrau, 1432. Vicko van Farn-holte 1438. sv. Ledebur I. 213. III. 250. ».Zedlitz. Siebm.IV. 68. Grnndmann 21. v. H. Cod. dipl. brand. XIII. 352)

Fahrcnsbach, Fahrensbcck, ein ursprünglich liefländ. Adel, dersich nach Dänemark nnd 1636 auch nach Bayern u. Sachsenwendete. sGanhc II. 27175. Zedier IX. 90. v. H.)

Fahmisbeck, s. Fahrensbach.

st Fahrenwalbc, eine uckermärk. Familie. Dieselbe erscheint

1368, 1372 in Urkunden, sv. Zedlitz. Grundmann, Uckermark. Nr-kundenbuch 22. Pcckcnstein 21. v. H.)

st Fliit zu Feldküchen, schwäb. Geschlecht, führte im Schildeinen halben Bock. sO. S.)

st Fliistcnan, ein Dorf, Gerichts Weil heim, Obcrbayern, hat

vor Zeiten seinen eigenen Adel gehabt, so sich die Faisten v. F.

genannt. Albert de F. 1337. Cbnnrad de F. 1356.sO. S. M. B. X. 122. 593.)

Faizan. (Schild geviertet mit Hcrzschild: ein Fasan, 1. n. 4. dreiRosen, 2. u.3. geweckt.) Durch fürstl. schwarzburg. Diplom vom36. Sept. 1865 wurde Jcanne F. aus Genf u. ebenso am 22. Febr.1819 deren jüngere Schwester Marie F. in den Adelstand erhoben.Beide waren Hofdamen in Anhalt-Bern b u r g. Durch eine Ur-kunde des Bürgermeisteramts zu Genf vom 16. Aug. 1812 wurdebezeugt,gue la famille Faizan a toujonrs joui des droits de >asouvcrainetö, apartcuanS aur scnls citoyens et bourgeois de cct etat,ainsi qne Philibert Faizan fils de Jagues etait gnalifiv bour-gois de Genbve 1614. Jean F. est ölu du grand conscil des dcurcent en 1738, son fils Abraham mort aMadras etait LieutenantColoncl au service de l'Anglcterre en 1776, et sa fille Wartheepousa Abraham fils de Louis Faizan dont est issu Pierre F. ns aGenave 1754, pere de Mlle. Jeanne Faizan." sO. S.)

Fajgcl, s. Fagel. Mais, s.. Fal letz.

Falaiscau, aus der französ. Kolonie bei Berlin. Ein v. F.war 1687 kurbrandenburg. Gesandter in London.

sv. Ledebur III. 250 ohne Wappen-Ana. Vchse, der preuß. Hof undAdel I. 239. 243.)