Fab — Fabr
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9. Fabcr v. Faborn. Franz Wilhelm F. wurde wegen 39jährigcnMilitärdienstes 1757 geadelt. sM. v. M. 180. — v. H.)
19. Fabcr du Faur. Der F.M.L. Kristian Wolfgang v. F. wurdeim I. 1779 in den Freihcrrnstand mit obigem Beinamen erhoben.Die Familie stammt aus Frankreich, insbesondere ans Languedoc,und blüht im südl. Deutschland, besonders in Württemberg undOesterreich. sM. v. M., Erg. 35. .— Sicbmacher, Suppl. VII. 12.X. 12. - v. Hefner, württ. Adel S. 15. T. 19; Erg. Bd. S. 35. T. löst
11. -s Fabcr v. Lanegg. Am 2. Sept. 1652 bestätigte ErzherzogFerdinand von Tirol seinem Kammerrathe Abraham F. den Adel nndvermehrte das Wappen mit dem tiroler Adler. Am 12. Febr. 1666ertheilte K. Leopold demselben Abraham F. das Präditat v. L. JgnazF. v. L. ist 1813 als der Lcztc seines Stammes gestorben und liegtauf dem Gottesacker zu Innsbruck begraben.
sO. S. — v. Hefner, tirol. Adel S. 22. Taf. 25.)
12. f Flibcr u. lloscnstock, sind aus Oesterreich nach Tirolgekommen, dort 1613 landständisch geworden, nnd haben 1615 aufihrem Ansiz Rosen stock Freinng erhalten. Das Geschlecht ist um1659 st. )O. S. — v. Hefner, s tiroler Adel Taf. 3.)
13. /aber u. Wciiili«. Der österr. Major Alois F. wurde imI. 1812 geadelt. IM. v. M. 180. — v. H.j
Fabcrt, eine Familie französ. Ursprungs und zunächst ausElsaß. Joh. v. F., Herr auf Moulin, Vorsteher der Sorbonnein Paris, war 1436 in Straßburg geboren. Joh. Karl v. F.kam um 1669 bei dem Fürsten von Sponheim u. Birkenfeldin Dienste und starb in Zweibrücken. Hiedurch wurde das Ge-schlecht auf deutschen Boden verpflanzt. Von seinen 9 Söhnen tratFranz Anton in b a d. Dienste um 1749, andere in pfälz. u. s. w.sCast, Adclsb. von Baden, woselbst auch das Wappen angegeben ist.j
1. Fabian, eine adliche, in den Marken seßhafte Familie,welcher daselbst Gartow gehört. Sie standen mehrfach im preuß.Heere, sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 212. III. 250.)
2. f Fabian v. Drcitcwicfc. Der Obcrlicut. Joh. Blasius F. inMähren wurde im I. 1813 mit v. B. geadelt. Er starb ohnemännliche Erben.
sDorst, allg. Wppb. I. 131. — v. H. - M. v. M., Erg. 280.)
Fabianicz. Alexius v. F. stand 1857 als Lieut. im k. k. 12. Ul.-Regiment.
Fabianits bc Miscfa, nngar. Adel. Julius F. de M. war 1857Kadet im k. k. 1. Hus. Reg.
Fabiankouiski, kommt in der Person eines preuß. LieutenantsV. F. 1854 vor. fv. Ledebur III. 250 ohne Wappen-Angäbest
Fabiautfchitsch (geviertet ein Pfau und zwei Pfähle), wurde am27. Febr. 1696 in der Person des Leonhard v. F. laudständisch inKrai n. fO. S.)
Faborn. Der Hofquartiermeistcr Josef Edler v. F. wurde im I.1715 Rcichsritter. sM. v. M. 198st
Faborn, s. Fab er.
's Fabricani. Albert Clodomir Fabricani Frhr. v. Bechetti,Herr zu Navarra, Noselle u. Schwciuspaint, war 1638Landschaftsverorductcr im Herzogthum Pfalz-Ncuburg.fv. Reisach 27.)
Fabricc. Der Neichshofrathsageut Andreas Gottlicb Fabriciuserhielt von K. Karl XI. am 4. Sept. 1731 das Adclödiplom unterobiger Namcnändcrung. Die Nachkommen befinden sich theils inBayern, theils in den preuß. Nhciulauden, Leztere unter demsrühercu Namen v. Fabricius. fM. v. M., Erg. 280. — Sieb-
machcr, Suppl. XII. 21. — Wappenb. des Königr. Bayern V. 32. —v. Zedlitz. - v. Ledebur II. 212. — Bernd XXXV. 69. - v. Lang 330.— v- Hefner, bayer. Adel S. 76. T. 85st
1. Fabrici v. Clchhcim , ein dem Nittcrkanton Rhön u. Werrain Franken immatrikulirtes Geschlecht. Der Stammort dieses Ge-schlechts ist der Ort El es he im in der Nähe von Salzburg, der ihmnoch im Anfange des 18. Jahrh. gehörte. Gervasius F. v. C., fürstl.salz bürg. Rath, -s am 19. Dez. 1696. Tobias F. v. C., gleichfallsfürstl. Rath, -s am 4. Juli 1697. Im I. 1719 wurde die Familiein den R. Nitterstaud erhoben und kommt zuweilen unter dem Namen
Fabricius u. Fabritz vor. sO. S. - Biedermann, Rhön u. WerraI. Vcrz. — Sicbm. II. 90. III. 127. — N. gen. Hdb. 1778. S. 25. 27st
2. Fobrici v. Laucnbnrg. Georg F. wurde am 29. Dez. 1654 inden böhm. Adclstand erhoben, fv. H.)
3. Fabrici v. Westerfeld. Am 19. Nov. 1644 wurden die Söhneund Enkel des gräfl. Isenburg. Raths Dr. Philipp Ludwig, fürstl.hessen-darmstädt. geh. Raths und Vizekanzlers, Dr. Esajas,fürstl. Hessen-darmstädt. geh. Raths u. Vizekanzlers, u. die dreiSöhne des bereits verstarb. Dr. Philipp Konrad, Jakob und JohannRichard Fabrizins, von K. Ferdinand III. in den Adelstaud er-hoben. Von dieser Familie stammen die Herren v. Fabrice ab, vonwelchen einer um 1829 Oberst-Stallmeister in Darmstadt gewesenist. Des Kanzlers Dr. Philipp Ludwig Sohn, Weipert Ludwig,wurde hannövr. geh. Rath und Präsident zu Celle. Er schriebsich noch Fabricius und starb 1729. Seine Söhne schrieben sichv. Fabrice. Der Eine, Joh. Ludwig v. F., war hanuöv r. geh.Rath; der Andere, Ernst Friedrich, hannövr. Kammcrhcrr, Günst-ling des Kurf. Georg von Hannover und ersten Königs von Groß-britannien, der in seinen Armen starb. Er wurde später Lauddrost.sBernd, Wappenbuch der preuß. Rheinprov. — Sicbmacher V. 338. —v. d- Knesebeck. — Grote. — v. Ledebur I. 212. III. 250. — Sachs.Wappenbnch VI. 25. — v. H. — v. Hcfncr, Mecklenburg. Adel S. 8.jDer gcncalog. Zusammenhang der Mecklenburg., frankfurterund sächs. v. Fabrice wird bestritten.
1. Fabricius und F. v. Hohcnfall. Georg F., ein bekannterDichter, geb. am 23. April 1516 zu Meißen, eines GoldschmiedsSohn, zulezt Rektor in seiner Vaterstadt, früher Hofmeister bei denHerren v. Wcrthcrn, wurde kurz vor seinem am 13. Juli 1571erfolgten Tode von K. Maximilian II. in den Adclstand erhoben.fZedlcr IV. 39.) Sein Enkel war Philipp, geh. Sekretär der Statt-haltern in Prag, welcher aus dem Fenster des Hradschin geworfenwurde; er wurde 1618 mit v. H. geadelt, vielmehr der Adel erneuert.Der Geadelte erhielt beträchtliche Güter.
iVehse, Gesch. des österr. Hofes und Adels V. 66.s
2. Fabricius v. Lcwcnburg. Valerian F. wurde von K. Leopold I.am 19. Mai 1674 in den böhm. Ritterstand erhoben, sv. LedeburI. 212. III. 259.) Auch F. v. Leyenburg in den Niederlanden.
iv. H.)
Fabricius, Fabrizius, s. Fabrice.
Fabris aus Mayerhofen, eine aus dem venetian. Gebiete stam-mende Familie, aus welcher der Forstmeister des Amtes Paintenvom Kurf. Karl Theodor von Bayern am 22. März 1782 den Adelerhielt, sv. Hefner, bayer. Adel S. 76. Taf. 85.)
Fabritius v. Tengnaget. Der um 1859 inBerliu lebende Kom-ponist Julius F. v. T. möchte wol ein Abkömmling der gcldern'-schcn Familie v. Tenguagel sein, besonders da das bei v. Ledeburbeschriebene Wappen ein vermehrtes tcngnagel'scheS zu sein scheint.
sv. Ledebur I. 212.)