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Ett — Eve
Eliminier v. Adclsburg. Der jnbilirte galiz. Provinzialstaats-buchhaltcr Anton E- wurde im I. 1812 mit v, A. geadelt und 1822Ritter. (M. v. M. 179; Erg. 137. — v. H.) Andreas E. Ritterv. Adelsburg war 1835 k. k. Krcishanptmann zu Tarnow inGalizien.
Ettncr v. Eitcritz. Der östcrr. Rath Joh. Kristof E. wurdeim I. 1798 böhm. Ritter mit obigem Beinamen.
(M. v. M., Erg. 137. — v. H.)
1. Etzbach, ein niederrhein. Geschlecht.
(Fahne l. 96. — v. Ledebur l. 299.)
2. Etzbach v. Dickcnburg, ein altes westfäl. Geschlecht,(v. Hattstcin I. 398. 439. — Fahne I. 96. II. 39.)
Etzdorf (im Schild ein Rchbock), thüring. Uradel, in einerLinie sreiherrlich 1682, in der bayer. Linie gegrast am 19. Aug. 1799.
(Gen. Taschcnb. d. gräfl. Häuser 1848 n. f. — Cast, Adelsb. d. Könige.Württemberg. — Zedier VIII. 2946. — Allg. hist. Lex. II. 196. — Dorst,Wappenb. v. Württemberg. — Siebmachcr, Sappl. XII. 29. — v. Hcf-ncr, württ. Adel S. 7. T.8; bayer. Adel S. 19. T. 4; sächs. Adel S.26;schwarzburg. Adel S. 58. — v. Ledebur l. 219. — Sächs. WappenbuchIII. 99. — v. H.)
Etzel. Dem am 25. Dez. 1859 verstorbenen prenß. General-major Franz August E., der sich früher O'Etzcl schrieb, ist derprenß. Adclstand verliehen worden. (??) so. Lcdcb. I. 219. III.249.ss
Ehclendors, s- Jsscndorf.
Etzclt v. Löwcnscls, österreichisch. Friedrich E- v. L. war1835 Apvthekcrwaarcnschäzmeister zu Wien.
Etzciidorscr, Karl, Präsident in Lemberg, erhielt 1829 denöstcrr. rittcrmäßigen Ndelstand. sE- S.)
ch Etzenhausen, Ministerialen der Grafen v- Dachau. Im Schildeine Gngcl, vel cum vel sine capite. Altbaher. blradel. Primus:Hartmnot 1129. Ultimus: Gebehardns 1254.sO. S. - M. B. V. 465. VI. 67.)
ch Eubing, altbayer- Adel- Wappen: In Gold ein rotherWecken. sO. S.)
Eudcl de Thouron, wahrscheinlich niederländ. Abstammung.Ernst E. de T. war 1857 Oberlieut. im 9. österr. Ulan. Reg.
Eucil, eine adliche, in der Mittelmark seßhafte Familie. Seit1896 standen mehrere Mitglieder derselben in p r eu ß. Kriegsdiensten.s> Zedlitz. — v. Ledebur I. 210. III. 249.) In Schlesien angesessen.
ß Eucrtzart, ursprünglich Ebcrhart, Eberhard. Diese Familie hatim 16. n. 17. Jahrh. berühmte Männer als Professoren der Uni-versität Ingolstadt gehabt, z. B. Georg Everhard, ch 1585,Nikolaus E., 4 1576, Gnilclm E-, ch 1619. Unterm 5. Nov. 1678wurde den Gebrüdern Albrccht, Rudolf u. Wilhelm E. auf ihr An-suchen das Prädikat „von" durch kurbaycr- Dekret zugestanden undunterm 2. Juli 1697 wurde Ferd. Franz Sigmund E. vom Kur-fürsten mittelst Diplom in den Adelstand erhoben. Wappen: Ge-spalten mit einem ebenfalls gespaltenen Schrägbalken, darauf eineRose, Alles in verwechs. Farben. sO. S. — Dekrctcnbnch.)
4 Eusclingcn. Albertus de Euphelingcn, miles, Zeuge ineiner Stift Weissenburg'schen (Elsaß) Urkunde 1295.sMone V. 249.)
s Eickenbeck, Eilenbeck, ein meißn-, thüring. und voigt-län d. altes Geschlecht. (Gauhc II. 262 sf. — Siebmachcr IV. 53.- v. H.)
Eickcnburg, Eylcnburgk, Jlenburg. Das Stammhans bei L eip-zig erhielt Ronnow v. E. von K- Wenzel in Böhmen zum Lehen.Dieses meißn. Schloß verkaufte Otto v. E. 1379 an die v. Berka.
Auch im Magdcbnrgischen ist ein Schloß Jlenburg, das
wahrscheinlich auch eine Linie dieses Geschlechts erbaute. Zu dieser
gehörten vielleicht der k. prenß. geh. Rath Thomas Frhr. v. E.
und dessen Vetter Ernst Kristof, welche am 19. Febr. 1786 in den
preuß. Grafenstand erhoben wurden; es soll aber auch früher schon
eine Linie gräflich gewesen sein. sNic. Rensneri Liberi Baroncs abEylcnbnrg: eine gedruckte Tabelle von Albert dem Ausgearteten in Thü-ringen 1314 bis Botho v. Eylcnbnrg 1661. — v. Schömberg III. 297 ss.— Simonis, cnlcnbnrg. Chronik 329. — Angcli, märk. Chronik 132. —Hartknoch's Preußen 342. — Gauhc ll. 265 ff. — siebmachcr I. 31. —v. Zedlitz. — Gen. Taschcnb- der gräfl. Häuser v. 1836 n. s. — v. Hefncr,preuß. Adel S. 6. T. 7. — v. Ledebur I. 219. III. 249. — Preuß. Wppb.
I. 37. — Sächs. Wppb. I. 21.— v. H.) Vgl. unten Euylcnbourch.
Elckcnfcid, s. Kauba.
f Cutenthaler, ein uraltes augsburger Geschlecht, soll mitden Hörwarth eines Stammes gewesen sein, wie denn auch dieSchilde (iu S. eine r. Eule) gleich waren. Sic sind nm 1359 ch.sv. Stetten, augsbnrg. Geschlechter 132.)
ch Eurasburg. Das Stammhaus E. oberhalb Wolfraz Hausen,n icht weit von Beuerberg, gehört in fallor jezt denen v. Fallot.Primus nach Hund: Adalbertus de Iringespurch 1152; nach de»M. B.: Otto de Eyringcspurch 1194. Ultimi: Otto et Wich-nand 1322. Ihr Schild: Unter r. Haupte in S. eine r. Spize. DieThor haben nach Abgang der v. E. Wappen, Namen und Güter be-kommen. (Hund l. 187 ff. — M. B. VIII. 12. 392 ff.)
Ellrich, ein zum Adel in Cleve gehörendes Geschlecht.(König's Sammlung. — v. Zedlitz.)
ch Euring, tiroler Uradel; führte ein Wappen wie Stromeroder Ebcrstein, d. i. drei Gleven in der Mitte zusammengestoßen.sO. S.)
Eurl, Gevettern, erhielten 1589 ein Adelsdiplom. sN.T.A.R.)
Eufllchcim, ein fränk., im Kanton Gebürg begütert gewe-senes Geschlecht. sBicdermann, Gebürg Tab. 197 ff. — v. H.)
Euenheim, s. Henßlem.
Euth. Franz Anton v. E., j. u. Dr., war salzbnrg. Hof-rathökanzler. Er starb zu Berchtoldsgaden am 3. Juli 1794.Im Schild geviertct ein Arm und ein halber Adler. sO. S.)
-s Eutingen, Vtingen, ein pfalzgräflich tübingen'sches Dicnst-manngeschlccht. Wolframns de Vtingen 1243. sMone III. 121 sf.)
Eiilsicnbourch. Nikola v. E. war 1784 Schöffe bei der knrbayer.Regierung zuBergen opZoo m. sStaatökalender.) Gehörte viel-leicht zu Enlenburg (s. d.).
-s Ererbe, ein altes pommer'sches Geschlecht. Vgl. Bugen-hagen. (Micrälius 483. — Siebmachcr III. 159. — v. Meding
II. 228. - v. Zedlitz. — Zedler VIII. 2995. — Baamihl V. 67. -v. Ledebur III. 249. — v. H.)
1. Eucrhard, Albrccht, und seine Brüder Ferdinand Philippund Kristof erlangten 1623 den Adelstand.
(Zedler VIII. 2995. - N. T. A. R.)
2. -s Everhard und Mittclburg, ein bayer. n. schwäb. Geschlecht.(Bucelini II. — Gauhe I. 388. — Siebmacher IV. — v. H.)
Evcrmcs, Armiß, Ermis, wahrsch. sächs. Ursprungs und seitdem 15. Jahrh. im Liefländischen begütert. (Hupel, Mater. Nr. 1.S. 95—98. — v. Firks, über d. Urspr. d. Adels in d. Ostseeprovinzen 161.)
Evcrs, Nikolaus Heinrich, wurde 1891 geadelt. sR. T. A. N.)
's Eversborp, fanden sich im 13. Jahrh. unter dem nicdcr-sächs. Adel. (Falke, trad. corb. p. 39.)
-s Ellershausen, ein auSgcstorb., ehedem auf dem Eichsfeldeansässiges Geschlecht. (Wolf, eichsfeld. Urkunden!-. 12. - v. H.)