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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Esg Esto

Esgyjsoii, holstein'scher Adel. Dominus Nicholans E., miles,erhielt vom Herzog Klaus von Holstein Güter in Jütland 1368.sNrk. d. schlesw.-Holstein. Gesellschaft II. 289st

Cskclcs. Der Großhändler Bernhard E., Gesellschafter desGroßhändlers Frhrn. v. Arnstein, 1797 Edler von und zu E>,wurde im I. 1811 Ritter und im I. 1322 Freiherr.sM. v. M. 198. 173; Erg. 55. v. Hst

Eskcn, Estkcn. Die Familie stammt aus Westfalen und istin Ostpreußen seßhaft, sv. Ledebur III. 249 ohne W. Ang.^j S.Estke n.

st Eskcnrcdc, kommen unter dem Adel des Erzstiftcs Magde-burg im 12. Jahrh. vor. fErath, cod. dipl. Quedl- p. 92.sEsiebcii, f. Eis leben.

Esmami. Ein Major v. E. und sein Sohn standen 1792 inpreuß. Kriegsdiensten. so. Zedlitz. v. Ledebur I. 299 .j

Espallmt. Der österr. Rittmeister Franz Philipp E. wurdeim I. 1791 in den Reichsfreiherrnstand erhoben.sM. v. M., Erg. S5. - v. Hst

-f Espasmqc», ein Dicnstmanneugeschlccht der Grafen v. Nel-lenburg, das 11691317 vorkommt. sMone III. 85.jjst Espelingcroda, gehörten zum eichsfeld. Adel.sLctzncr's dassel'sche Chronik 172 u. f. v. Meding I. 219. Wolf'seichsfeld. Urknndcnbnch 12. v- H .s

st Espcnstiidt, Espenstetc, eine ausgestorbene Familie, ans wel-cher Hcrward und Bertold, Vater und Sohn, in einer beichling.Urkunde vom I. 1245 vorkommen.

Martens, S. R. S. T. I. P. 621. - Zedier VIII. I896st

st Espciistcdc. Fridcricuö de E. testis in einem walkenriederBrief 1255. sUrk. B. f. Nieders. II. 213J

Espiard de Cotongc, ein altes adliches, elsäss. rittcrschaftlichesund freiherrliches Geschlecht in Baiern. sv. Hefner, baycr. AdelS. 39. T. 26. v. Lang, Supplem. 4l n. f. v. H.s

Espinc. Der kais. Hauptmann Kristof de l'Espine erhielt 1692ein NeichSritterdiplom. sR. T. A. N.^j

Espinol, wahrscheinlich französ. Herkunft. Im I. 1843 ware in preuß. Hauptmann a. D., v. E., Postmeister zu Delitsch. W.?sv. Ledebur l. 293. III. 249; auch de Dumas de l'Espinol.sst Essel. Joh. v. E. zu Dortmund ein Frcigraf des westfäl.Stuhles zu Arnsberg 1429. fMone VII. 415.s

st Esstlliorn, Hess. Uradel. Das Stammhaus bei Oberflörs-heim. Werncrus de Eschelbrunnen testis in einem otterberg.Brief 1222. sMone II. 437.Z

Esscllcn. Der Justizrath Fricdr. Heinr. Dietrich E., Erbherrauf Kringeldanz und Cr am Winkel im Cleve'schen, erhielt dieRenovation seines Adels am 12. März 1787.sv. Zedlitz. ^ v. Ledebur I. 299. v. H.s

1. Essen, eine eidliche frhrl. und gräfl. Familie in Liefland u.Schweden, die aber jetzt auch in Westprenßcn, Brandenburgund am Niedcrrhein angesessen ist. sHupcl'sMater. 1788. S.293. v. Zedlitz. v. Firks, Ursprung d. Adels in den Ostseeprov. 157.v. Ledebur l. 299.s Sie sind eines Stammes mit denen v. Eickelund v. Düngel n. sSiebmacher V. 35. v. H.s

2. Essen, eine angesehene, aus Greifswald stammende Familie,welche verschieden von der licfländischen gleichen Namens ist. Siebesaß Nadrense in Pommern 1834. Franz v. E. war schwed.Hofgerichtörath und wurde am 26. März 1796 vom Kaiser in denrittcrmäßigen Adclstand erhoben. Das von der liefländ. Familie

ganz verschiedene Wappen beschreibt v. Ledebur, I. 299. III. 249.In Ostpreußen angesessen.

Essen, s. Essenius.

st Esscndors, ein schwäb. adliches Geschlecht, welches zwischen1239 u. 1488 vorkommt. Dessen Burg im jezigen Oberamt Wib-lingen ist noch gut erhalten. sCrusius, schwäb. Chronik. ZedierVIII. 1928. Griesinger 352.s '

st Esscnheim, rheinisch-hessischer Adel. Das Stammhausbei Nicderolm. Hcinricus dcHesscnheim testis 1222 in einemKloster Ottcrberg'schcn Brief. sMone II. 437.s

Essenius, Aug. Franz, erhielt 1767 ein Adclödiplom. sN.T.A.R.sDer Name wurde in Essen verändert, sv. Hefner, frankf. Adel.s'Esser. Der österr. Obcrlicutenant Kristian E. wurde im I.1774 geadelt. sM. v. M., Erg. 279. - v. H.s

Essichbcrg. Franz v. E., fürstl. eggenberg'scher Administrator,hat am 2. Mai 1651 die krainer Landstandschaft erhalten. sO.S.sEssig, Urban, in kaiserl. Kriegsdiensten, wurde 1644 geadelt.sR. T. A. R.s

st Essingen, Oessingen. Das Stammhaus E. bei Landau inder Pfalz. Jungher Wcrnhcr von Oeffingen siegelt 1364. Führ-ten im Schilde drei oder mehr Pfähle. sMone VIII. 186.sEssingcr, Gebrüder, wurden 1559 in den Adelstand erhoben.sN. T. A. N.s

st Esicin. Hugo de E. kommt 1984 im Traditionskodcr desKlosters St. Georgen am Schwarzwald vor. sMonc IX. 297.sEsicrhnzis v. Galantha. Der Stammvater soll ein eingewander-ter Szythe, Enrs, gewesen, und seine Nachkommen sich anfangsEstoras genannt haben. Sie erhielten von K. Sigismund imI. 1421 die Herrschaft Galantha, von K. Ferdinand II. 1626die Herrschaft Forchtenstcin mit dem Titel Erbgraf von Forch-tenstein, und von K. Leopold am 7. Dez. 1687 den NcichSsürsten-stand. Jmhof gibt in seiner Not. Proc. 276 an, daß der Stamm-baum dieses Geschlechts, von Adam an dcducirt, in Druck erschie-nen sei, aber nicht in welcher Schrift. Die Diplome sind bei Leu-pold, 285 ff., abgedruckt; auch ist eine Anentafcl von 32 Auen desF. NiklaS v. E. beigefügt. Das Fürstendiplom erwähnt, daß siein gerader Linie von K. Attila herrührten, und nennt die An-Herren bis zum Thurmbau von Babel und bis zur Zeit derSündfluth; auch habe sich 966 Estoras, ein Abkömmling desAttila, taufen und den Namen Esterhazy geben lassen. GrafNikolaus Franz v. E. vermählte sich am 16. Febr. 1833 mit derErbgräfin v. Plettenberg-Mietingen und nahm den Namenv. E.-Plettenberg an. sv. Ledebur III. 249. v. H. Mg.hist. Bcitr. II. 199. Zedler VIII. 1987. Taschcnb. d. gräfl. Häuser1344 u. f. Gen. Staatshandb. Jahrg. 65. Goth. gem Hofkalcnder1836 u. f. Wappenb. des Adels im K. Bayern I. 7^9. Sieb-machcr, Snppl. VIII. 1; Suppl. XII. 29. Tyroff, neues Wappenw.I- 276; derselbe, Wappenb. der österr. Monarchie. Hyrtl, die fürstl.,gräfl. n. frhrl. Familien d. österr. Monarchie. v. Hefner, krainer AdelS. 27; derselbe, hoher Adel, Fürsten E- v. Gal.s

Estcnw, eine gräfl. französ. Familie, welche bei sich Ausbruchder Revolution 1789 nach Deutschland flüchtete. Ein Grafv. E. war 1798 k. preuß. Kammerherr in Berlin, sv. Zedlitz.^st Ejikc», alte preuß. Landcsritter und Patrizier in Thorn.sv. Ledebur I. 299. III. 249; s. Eskcn.ss

Estocq. Die v. l'Estocq stammen aus der Picardic undder Champagne, woselbst die katholische Linie das Stammgutl'Estocq noch besitzt. Die evangelische flüchtete bei Widerruf des