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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Erg Erl

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st Ergrcmcslevc , adliche Dicnstmannen des Stiftes Quedlin-burg. tErath, cod. dipl. Quedlinburg, p. 112.)

1. ErHardt, Nikolaus, wurde 1605 geadelt. sR. T. A. R.)

2. ErHardt, Augustin, ein aus Bayern gebürtiger Dr. jurisund bayer. RegierungSrath, kam in österr. Dienste, und wurde1677 geadelt, am 12. Aug. 1687 aber von K. Leopold I. in denFrcihcrrnstand erhoben. (Wisgrill II. 423. o. HO

3. ErHardt, Johann Kristof Ludwig, General der Artillerie,wurde 1835 in den preuß. Adelstand erhoben.

(v. Zedlitz. v. Ledebur I. 206.)

1. Erich v. Erichstcin. Joh. E., Großhändler zu Lübeck, unddessen Brudersohn Mathias Jonas E., wurden 1800 mit dem Bei-namen v. Erich st ein in den rittcrmäßigen Adelstand erhoben.

(R. T. A. R.)

2. Erich v- Mclaiiduch und Lichtcnheim. (Gespalten. Vorn einhalber Adler, hinten ein Vogelfuß.) Wappen- (alias Adels-) Brieffür Peter n. Ambrosius Hanns E. von K. Karl V. dd. Augsburg1. Dez. 1550, bestätigt von K. Kristian IV. von Dänemark am25. Juli 1601 für August E., Sohn Peter's. Leopold v. E. zuMatschen bürg (sie) n. Licht enheim, dieses Wappens, ist zuSalzburg 1790 st. sO. S.) Georg Alois E. v. M. u. L. war1857 Hauptmann im k. k. 27. Inf. Reg.

Erichse» v.Zitzeuiih, Erichson, auch Erichsen, ist eine ans Moskaunach Preußen unter Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburggekommene Familie, ans welcher sich besonders Karl Gustav v. E.,geboren in Moskau 1743, auszeichnete. Dem prenß. RittmeisterTrolle v. E. wurde 1812 Namen u. Wappen seiner Adoptivmutterv. Zitzew itz mit dem seinen zu vereinigen und sich v. E., gen. v. Z.,

zu nennen erlaubt, (v. Ledebur I. 207. III. 24g. v. Zedlitz. v. H.

Vehse, Gesch. des österr. Hofes:c. VIII. 191.)

st Erichsleben. Gherardns de Erichlene, milcs, testis ineinem Brief des Klosters Himmclpfortcn in der Mark 1330.

(Cod. Brandenburg. XIII. 23.)

st Erichson, Holstein, und dein. Adel. Nicles Eriksson,riddere, ist 1368 in dem Adelsbunde gegen König Waldemar vonDänemark. Peter Erike sson, Knappe, 1397, sizt im Landtagezu Urnehöved. Im selben Jahre kauft Peter Erykssön vanSoleck ein Gut zu Rawit.

sllrk. der schleswig - Holstein. Ges. II. 277. 386 ff. 550.)

Eridius. Jakob v. E. ist am 4. Dez. 1587 im Landtage zuLaibach gesessen. sO. S.)

st Ering. Das Stammhaus E. am Inn in Niederbaye r n.Waren ein Herrengeschlecht. Ihr Schild schräggethcilt S. und R. mitzwei Pfeilen in verwechselten Farben. PrimuS: Meinhart circa 1090.

Ultimus: Heinrich 1302. (O. S. Hund I. 43 ff. hat wenig davon.

In den M. B. kommen 13 dieses Geschlechts, darunter der bekanntestePabo (1150-97) allein 24mal vor.)

Eri))o, italienisch. Conte Guido E. wurde 1834 unterdie kais. österr. Kämmerer aufgenommen.

Erket, eine ehedem mächtige Familie in Geldern, welche imStreite mit dem Grafen von Holland denen v. Egmont ihrganzes Erbe überlassen mußte, sv. Zedlitz. Fahne II. 38. 217.Siebmacher hat das Wappen in Farben verschieden von dem bei Fahne.)

Erkeln:, ein in Geldern und Jülich ansässiges Geschlecht,welches sich Grafen u. Erbdrostcn zu Erkeln nennt. Es kommtdieses Geschlecht im 13. Jahrh. unter den westfäl. Adclsgeschlechternvor. sv. Zedlitz. Falke, cod. dipl. corb. p. 314.) Vielleicht sind diev. E. eines Stammes mit denen v. Erkcl. S. Erkel.

Erkcnbrccht v. Erkciibrcchtehauscii. Hanns E. in Schwaben er-hielt 1560 Adelsfreiheit. Es ist dieses Geschlecht wahrscheinlich erlo-schen und führt ein Zweig der v. Seckcndorf in Württembergden Beinamen v. Erkcnbrcchtshansen von einem Schlosse undNittcrgute daselbst. !R. T. A. R. Griesinger.)

Erker v. Schreckensels. Lazarus E. wurde 1587 mit dem Bei-namen v. S. in den Adclstand erhoben. sN. T. N. R.)

Erkmannsdorf, s. Ettmannsdorf.

Erko. Joh. Edmund E. wurde im 1.1779 in den Ritterstanderhoben. sM. v. M., Erg. 137. v. H.)

st Erl», Erlah, Erlach. Dieses längst erloschene Nittcrgeschlecht,dessen Wappen sich nirgends findet, kommt in Oesterreich undSteyermark zwischen 1146 n. 1631 als ansässig vor. sWisgrillII. 424 n. f. v. H.) Ich finde in der sicher. Matrikel kein blühen-des oder abgestorbenes Geschlecht dieses Namens, sv. Hefncr.)

st Erlabcck )>: Uascnbcrg auf dem Nordgau, haben auch Sin-ningen (Nenburg) besessen. Sebastian E. zu R., Landschaftsver-ordncter zu Neuburg, 1559. sv. Rcisach 26.) Vgl. unten Erl-beck zu Parkstein. Ich meine, diese waren identisch mit vorstehen-den, nur mit verschiedenem Bcsiztitel.

1. Erlach Schweizer Uradel, in Bern verbürgcrt. In: Schildein Pfahl mit einem Sparren belegt. sBerner Wappcnb. 1829.) DasGeschlecht hat sich auch nach Deutschland verbreitet u. wurde da-selbst Hicronimus v. E., k. k. Feldmarschall, in: I. 1745 in denR. Grafenstand erhoben. sM. v. M., Erg. 13. v. H. v. Zedlitz.- Zedier VIII. 1677 fs.)

2. st Erlach , nicderbayer. Uradel. Der Schild wie Anfseß.Primus: Huepcrt um 1060. Markwart 1150. Ebcrhart 1304.Dieser ist bei Kaiser Ludwig in großen Gnaden gestanden. Albrechtv. E. st 1517. Wolf war noch 1583 des Herzogs Ernst von Bayern,Kurfürsten zu Kölln, Obrister. sO. S. - M. B. II. 324. VI. 37.VIII. 203. Hund III. 299)

3. st Erlach, fränk. Uradel, Dienstmanncn der v. Hohen-lohe. Das Stammhaus E. bei Neustadt am Main. Konratv. Erlahc Zeuge in einer Würzburger Urkunde 1219.

sMone I. 303. Griesinger 339. v. Ledebur I. 207.)

Erlach, s. Erla, Erlacher, Fischer.

1. Erlacher v. Erlach. Joh. Baptist E. in Tirol wurde im I.1745 mit V. Erlach geadelt, (v. Hcfner, bayer. Adel S. 75. Taf. 85;tiroler Adel S. 5. 22. T. 24. M. v. M., Erg. 279. - v. H.)

2. Erlacher v. Ahay, Adolf, stand 1857 als Lieutenant im24. österr. Inf. Reg.

1. st Erlbach, altb ayer. Uradel. Im Schild ein Schrägbachmit einem Stern belegt. Primus: Hcrimann circa 1140, 1170.Heinrich 1247. (O. S. M. B. V. 299 ff. XIII. 209.)

2. st Erlbach, ein anderes altbayer. Geschlecht, führte imSchild eine Gans. sO. S.)

1. st Erlbcck, niederbayer. Adel, führte im Schild drei,2. 1., Lindenblätter. sO-S.)

2. st Erlbcck )« Parkst«!» , oberpfälz. Adel. Im Schild einWolfsrnmpf. Dieses Wappens war Kaspar E. 1519.

(O.E. - Hund III. 297.) Vcrgl. Erlabcck.

3. st Erlbcck )» Schönau und Grafcnfcc. Im Schild eine Reise-flasche in Form eines Ringes mit drei Hälsen. Dicß Geschlechtwird auch Edlweck geuannt; Hund, III. 297, ist aber der Ansicht,daß es Erlbeck heißen müsse. sO. S. Hund a. a. O.)