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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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340 Erb -

-j- Erblichen», Das Stammhans E. im nass. Amte Wiesbaden;kommen 1437 90 vor. sVogl, Top. 12, Arnotdi, Misz, 2564Erlienius, Dr, Lubcrt, wnrde 1662 geadelt, sR. T. A. N.)st Urberg. Die Gebrüder Erb ere oder Erb er in den kaiserl.Erblanden (in Steyermark) erhielten 1642 mit Veränderung ihresNamens in Erberg ein Adelsdiplom nnt v. Lusthal n. Ost er-ber g. sR. T.A.R. - Jahrb. des deutschen Adels 1848. S. 288. -S. Peer. v. Hefner, krainer Adel S. 8. Wappenbuch v- 1567.)Die Brüder Johann Daniel u. Joh. Adam v. E. wurden im 1.1714in den Freiherrnstand erhoben. sM. v. M., Erg. 55. v. SchönfeldII. 124. Tyroff, Wappenwcrk I. 33. Frhrl. Taschenb. v- 1848.)

b'Erbcvillc. Ludwig Graf d'E-, der röm. kais. Majestät General-Feldmarschall und (damaliger Zeit) General der Lande zu Bayern,Wittwer, ist am 25. Dez. 1707 zu München in der Kirche U. L.Frau getraut worden mit Frau Maria Josefa, Herrn Franz Grafenv. Sanfrö, kurbayer. Hofmarschalls selig, Wittwe, geb. Frciinv. Gunbemann. sO. S.)

st Erding, altbayer. Uradel, kommt von 11401374 vor.sM. B. II. 34. V. 330.j

Erbiöhoftn, ist der frühere Name der v. Ulm, welche den jezigenNamen von der ihnen verliehenen Vogtei der Stadt Ulm geschöpfthaben. sMone III. 4334

Erlimannszahl, f. Ditterich.

Erbs v. Grochowskq. Andreas E., k. poln. Postmeister zuKrakau, erhielt 1753 ein Reichsadelsdiplom. sR. T. A. N.)

Erbsii^er zu Werk, ist eine Gesellschaft adlichcr Familien, welchendie Saline zu Werl zusteht. Auch heißen die einzelnen Familien Erb-pfänner, und Alle zusammen: Pfännerschaft. (».Steinen, westfäl.Gesch. IV. 121013.) Die Gesellschaft bcsizt ein eigenes Siegel.(Tyroff I- 106. Sicbenkees I. 1064

st Erchciiprcchtshlinscn , altbayer. Uradel. Im Schild zweiBalken, oben schreitend ein Löwe. sO. S.)

Erckert, eine aus dem Markgrafthume Bayreuth nachPreußen gekommene Familie; der Großvater des jezigen prenß.Hauptmanns Joh. Stefan E. war brandenburg -kulmba ch'schergeh. Rath, und wurde 1765 in den Adelstand erhoben,sv. Ledebur I. 206. R. T. A. R4

st Erckcsberg, konunen im 13. Jahrh. unter dem Adel imFürstenthume Anhalt vor. sErath, cod. dipl. Quedlinb. p. 2974

Erbe, ein frhrl., noch blühendes Geschlecht in Geldern undWestfalen, ohne Zweifel einerlei mit v. Eerde. S. den Art.Möchte aber verschieden sein von Er dt.

sv. Zedlitz. Fahne II. 35, wo 16 Anen von 1776 angeführt sind- v- Ledebur I. 192. v. Hefncr, preuß. Adel S. 41. Taf. 504

Erbelist. Der griech. Bischof B. v. Erdelyi zu Groß-wardein wurde 1859 in den österr. Freiherrnstand erhoben.sA. A. Zeit, vom Febr. 18594

st Erber, Ertler, Hertler, ein abgestorb. ostprenß. Geschlecht,sv. Ledebur III. 243 ohne Wappen - Angäbest

1. st Erbingcr. (Im Schild zwei voneinander gekehrte Fahnen.)Ott. der E. siegelt 1363. Ulrich 1370. Konrad 1381.

sM. B. I. Taf. 2. II. 24 ff.)

2. st Erbingcr (ein Granatapfel, später gcviertct mit einemLöwen), regcnsburger Patriziergeschlecht. Hanns E. hat 1614einen kais. Adclsbricf erworben. Ruprecht E. siegelt 1577. L. ErnstE., Senator der Reichsstadt Regens bürg, 1690.

sO. S. - R. T. A. Rst

- Erg

Erdiiumn. Dieser Name findet sich als adlich nur in einer Personim preuß. Heere zwischen 1806 und 1824. In neuester Zeit sollderselbe auch in Oesterreich vorkommen, sv. Zedlitz. v. LedeburI. 206. III. 249.) Jakob E. wurde am 10. Aug. 1703 in denschweb. Adelstand erhoben.

Erbimuliisdors, meißner Uradel, dessen gleichnamiges Stamm-schloß bei Augustenburg liegt u. gemeiniglich Ezdorf genanntwird. Nickel v. Ertmannstorff, Vogt Markgraf Ludwig's desRömers von Brandenburg, 1365. (Cod. diplom. Brandenburg.XIII. 331. König II. 371 ff. Gauhe I. 381 u. f. Sachs. Wppb.I. 98. Dorst, schlcs. Wappcub. n. 166. v. Uechtrltz II. 37 ff.v. Zedlitz. Zedier VIII. 1568. v. Hefuer, sächs. Adel S. 26. T. 27. v. Ledebur I. 206. III. 249.)

Erdmannsdorf, s. Eh ruft ein.

Erböbi, ein altes ungar. Geschlecht, das mit denen v. Palffyeinerlei Ursprung und Wappen hat. fSiebmacher III. 30. ZedierVIII. 157176. Taschenb. der gräfl. Häuser auf 1837 u. f. Gen.Staatshdb. 1765er Jahrg. v. Hefncr, krainer Adel S. 8. Taf. 4.)

Erbt- Die E. waren salzburger und tiroler Landsassen,

erhielten die erste Adclsbestätigung 1621 vom Erzherzog Leopold,

dann eine Wappenverbesserung 1663 von der Universität Wien,

wurden in der Person Johann Georg Erdt's in den Nittcrstand

und von K. Franz I. am 28. Febr. 1764 in den Freiherrnstand

erhoben, sv. Lang 118. M. v. M. 107 u. f. v. Hefner, bayer.Adel S. 33. Taf. 30.)

Urenberg, s. Ehrenberg.

st Erscrshaufcn , hessisch. Im Schild schräg hintereinanderdrei Rosen. Ludwig v. Erfirshusen, Ritter, 1407. Volpertv. Erfurts Hausen 1424. Wigand v. Elfershuscn 1430.sO. S. Monc VII. 337.)

Erffa, Erst, sächs. und thüring. alter Adel,sv. Hefuer, sächs. Adel S. 9. T. 8; schwarzburg. Adel S. 58. Sächs.Wappb. IV. II. v. Zedlitz. v. Ledebur I. 206. v. H.)

st Erffenstein. Die Brüder Johann u. Peter v. E. übergebenihren Theil an der Beste Alsheim, Rheinhessen, 1395 an Pfalz-graf Ruprecht. sO. S.)

st Erfingcn, sollen aus Bayern um 1350 nach Tirol ge-kommen sein. Dortselbst sind sie um 1410 wieder st.sv. Mayerhofen, Mss.)

ErgeUinge» , s. Ergolding.

st Ergcrshcim , ein elsäss., um das I. 1412 ausgestorbenesadliches Geschlecht; das Stammhaus bei Straß bürg. Henricusde E. testis 1294. sMone IV. 430. Zedier VIII. 1617.)

Ergert, österreichisch. Eduard Eugen v. E. war 1857Lieutenant im 9. Ul. Reg.

Erggelct. Der österr. Hofrath Joh. Fidelis E. wurde 1808in den Freiherrnstand erhoben. sM. v. M. 47. v. H.)

st Ergolding, altbayer. Uradel. Der Schild von Blau, S.und N. gespalten. Das Stammhaus E., Gerichts Landshut.Primus: Dictmarus de Ergoltingen 1153. Die v. Muggen-thal haben das Wappen angenommen. sM. B. IV. 528. V. 370.VIII. 508. v. Hefner, Erg.Bd. S. 17. T. 5. unter Muggenthal.)

st Ergoltsbach (der Schild von R., S. n. Bl. bald quer-, baldschräggetheilt), niederbayer. Uradel. Eberhart v. E., Hermann,sein Sohn, und Otilige, seine Tochter, Urkunden 1318. Sie saßenauch als Patrizier zu Regens bürg, wie denn Hanns Bertholdv. E., Ritter, im I. 1353, u. Berthold v. E. 1483 Bürgermeister da-selbst waren. sO.S. M. B. XI. 387. - Hund III. 298.)