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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Eme Ende

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Baden, kommt bereits im I. 805 als Amtamarchinga vor. DasEdclgeschlecht, das sich davon nannte, war reichenau'schcr Dienst-Adel. HainricuS miles de Acnemarchingin 1277. Walther nndHainrich v. Aemerkingen baid ritter und Eglofsv.Acm. 1366.Sie kommen bis 1509 vor. sMone III. 95. v. Hefncr, 1 schwäb.Adel S. It. T. 2. Griesinger 319 (sagt irrig, sie seien schon 1382 1)s-1 Emcrshoffcr, alt bah er. Itradel, führten den Schild vonSilber, Schwarz und Roth getheilt. Blühten noch 1560. sO. S.)Emcrslclnn , s. Flechtin gen.

Emcrslcvc, finden sich unter dem niederstichst Adel im 13tenJahrh. sErath, cod. dipl. Quedlinburg, p. 294.)

Emcrslorsscr, s. Emcndorffer.

st Emcrtiiig, Ehemuting, Gerichts Altötting, hat vor Zeitenseinen eigenen Adel gehabt. Machalmus de Ehemontinga nndMeginhcr de Ehemuting stehen im scheftlar n'schen Traditions-koder nm 1030. Die Lezten sind Pcrthold u. Gebhart v. Ehemu-ting 1309. sM. V. III. 197. VI. 17 ff.) Daß der Ort sehr alt sei,beweisen die in neuerer Zeit dort gemachten Ausgrabungen.sVcrgl. oberbayer. Archiv l. 327. V. 284.)

Emhof, st Hofmann.

1 Emhoffcr )» Schilling und Amcrthol (im Schild ein Einhorn),stammten aus Kitzbühel in Tirol. Hanns E. war 1488 zu Ammer-thal (Obcrpfalz) u. Achaz E. 1503 zu Schilling u. A. angesessen.(O. S. Hund III. 295.)

Emiiig, s. Krem bell) über.

Eminovits, kroatisch. Johann Ritter v. E. stand 1857 alsLieutenant beim 10. österr. Hus. Reg.

st Emleben, eine ausgestorb. thüring. Familie, deren Stamm-Hans das gleichnamige Dorf bei Gotha war.sv. H. Brückner, Samml. II. 35.)

-s Emling, Emlinger v. E., Jmling, Jmlingcr, ein zwischen12911387 vorkommendes nieder österr. Ritterstandsgeschlccht.sWtsgrill II. 39S u. f. v. H.)

Emme, Friedrich, wurde 1764 von K. Franz I. mit Edler vonin den rittermäßigen Adelstand erhoben. sR. T. A. R.)

st Emmelhosen, ein altes schwäb. Geschlecht, welches im 13tenJahrh. ans dem gleichnamigen Schlosse im württ. O. A. Ravens-burg seßhaft war. sGricsingcr 319.)

st Emmercn, kommen unter dem niedersächs. Adel im 13tenJahrh. vor. sFalke, trad. corb. p. 327.)

Emmcrling. Der österr. Obcrlicnt. Gottfried E. wurde 1815geadelt. )M. v. M., Erg. 278. v. H.)

st Emmershoftn , alte Familie in Schwaben, besonders inNördlingen. sBncclini II. 76. v. Krohnc I. 271 ff. BeischlagS. 89. - Sicbmachcr II. 9l. Zedier VIII. 1015. - v. H.) Vielleichtgehörte zu diesem Stamme der Haushofmeister des Pfalzgrafcn zuHeidelberg 1488, Hanns v. E. sMonc IV. 87.)

st Emmingen. CunraduS de E. tcstis in einem St. Gallcn'-schen Brief 1249. sMone VIII. 367.)

Emminger, Dr. J.W., österr. wirkt, geh. Rath, Statthalterin Nied er österr eich, wurde 1856 in den Frciherrnstand er-hoben. sA.A. Z.V. 1856.)

Emininghnuß. Der prcnß. geh. Ncggs. Rath Heinrich TheodorE. ward als Edler v. Emminghanß am 5. Juli 1774 vom Kaisergeadelt, sv. Ledebur I. 252. v. Zedlitz. v. H.)

st Cmne, kommen im 13. Jahrh. unter dem wolfenbüttel'--schen Adel vor. sFalke, trad. corb. p. 898.)

Emo-Eopodilista, Patrizier von Venedig; die C. waren schon1297 daselbst begütert. Später erscheinen sie als Großherzogc vonCandia n. s. w. Am 6. April 1434 wurden sie in dem alten Titelals Grafen zu Mandria bestätigt von K. Sigismund. Am 11. Dez.1819 erlangten die E.-C. den österr. Grafcnstand. Sie sind jeztauch in Padua seßhaft. sGräfl. Taschcnb. v. 1857.) DaS berühmteGeschlecht der C. erlosch im 18. Jahrh. Der lezte weibliche Sprößling,Bcatrir Gräfin v. C., vermählte sich 1783 mit Leonhard E., Patriziervon Venedig, in Folge dessen beide Namen verbunden wurden.Friedrich Graf v. E.-C. stand 1857 als Kadct beim 6. österr.Kür. Reg.

Empcrgcr. Der Advokat n. Bannrichtcr in Kärnthcn, BenediktAlfons E. wurde 1766 geadelt. sM. v. M., Erg. 278. v. H.)

st Empscnboch. Das Stammhaus E. in Nicdcrbayern. Diede Emphenbach kommen im 12. Jahrh. in Briefen der KlösterPrüfling, Geisenfeld n. a. vor. sM-B. XIV. 185 ff.)

st Empfingen. Gotefridus de Emphingen 1148 im Traditions-bnchc von St. Georgen am Schwarzwald. sMone IX. 224.)

st Empich. Karl Ferdinand E., Mecklenburg. Domäncnrath,erhielt am 1. Juni 1792 während des sächs. Vikariats den Neichsadcl,welchen am 3. Jan. 1794 der K. von Preußen anerkannte, sv. Ledebur1.252. III. 218.) In Pommern seßhaft, sv. H. Tyroff I. 189. v. Zedlitz.)

st Ems, de Amcde oder de Amidis, ein vorarlbcrger Geschlecht.Goezwinns de Amidis, marituö Adelhaidiö, sororis Henrici dictiChilso imsalem'schen Traditionsbuch um 1250. Derselbe Gvezc-winus und sein Bruder Bariard de Amidis erscheinen 1255 alsZeugen in einer vatz'schcn Urkunde. sMone I. 346. II. 72.)

Ems, f. Hohenembs.

st Emler. HieronimuS E. zu Ranhardshofcn (Griesbach)steht in der bayer. Landtafel 1490. sO. S.)

st Enbcrs. Im I. 1802 stand ein Friedrich Heinrich d'E. alsGeneralmajor in prenß. Diensten. Wappen? sv. Ledebur I. 202.)

st Enchcslioch, finden sich im 12. Jahrh. unter dem bayer.Adel. sNicd, cod. diplom. Ratisb. p. 233. j

st Enck von der Durg. Der salzbnrgische Hofkammerrath undGarderobe-Inspektor Franz E. wurde von K. Franzi, am 30. Mai1747 geadelt, sv. Laug 328. - Geneal. Staatshdb. v. 1748. S. 327(irrig Enckh). v. Schallhammer 55. v. H.) W.: Ein Steinbockund ein Fclöberg gevicrtet. Der Geadelte starb zu Salzburg am4. März 1776; seine Wittwe Eva v. Waldmüller starb 1789, seineeinzige Tochter Viktoria, geb. 1765, st 1832. sO. S.)

Enckevoirt, s. Enkevoirdt.

Enckcoort, verschieden von Enckevoirdt. Daniel Jngkefort,kurbrandenbnrg. Oberproviantmcister u. Obersalzfaktor, wurdeam 16. Febr. 1663 in den RcichSadclstand erhoben und solches 1665anerkannt; hier v. Enckefort genannt. In P o m m c r n begütert,sv. Ledebur I. 253. Prcuß. Wappb. III. 14. Bagmihl I. T- XI.)1. st Ende, Eime, ein altrhäz. frhrl. Geschlecht, dessen gleich-namiges Stammhaus bei St. Gallen gestanden haben, aber schonfrühe zerstört worden sein soll. Sie sollen nach Monc, V. 472, einZweig der v. Klingen oder v. Bürgeln gewesen sein, warenspäter St. Gallen'schc Lchenslcntc zu Grimmcnstcin im Rhcin-thale, nnd bestanden zu Anfang des 15. Jahrh. ans zwei Linien. Imappenzeller Kriege wurde ihnen Grimmcnstcin gebrochen. Georgv. E. stellte sie 1412 wieder her und trieb von dort aus Räuberei zu.