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Elllva — Else
2. st Ellwangen, Ellwangcr, cin altes nürnberger Geschlecht.Sebald E. siegelt 1387, hat einen Löwenkopf im Schilde. sO. S.)
st Elm, ein ansgestorb., ehedem im fränk. Ritterkanton Rhönu. Werra begütertes Geschlecht.
(Biedermann, Rhön u. Werra Taf. 385. — v. H.)
st Elmau. Dieses Namens gibt es zwei Orte vor'm Gebirg,in den Gerichten Miesbach n. Werdenfels. Die de Elmowekommen 1150—1200 in vier männlichen Personen urkundlich vor.fM. B. VI. 148. VIII. 393.)
7 Eime, ein uraltes, von den Freiherren v. Bedcrkasse ent-sprossenes braunschweiger Geschlecht, welches schon 1485 er-loschen ist mit Johann v. E. sMußhard 223.)
stElmeio, altes braunschweiger u. oldenburger Geschlecht.sMußhard 224.1
1. Elmendorfs, cin uraltes Geschlecht, im Hochstift Münsterund in Kurland begütert, sv. Krohne I. 268.) Die Familie er-scheint bereits 1331 in Urkunden, sv. d- Knesebeck. — v. Zedlitz. —Zedier VIII. — Taschenb. der frhrl. Häuser 1856. — Grote, hannövr.Wappenb. 0. 36. — v. Ledebur 1. 260. — v. H.)
2. Elmendorfs, oIdenburg. Adel. Strcnuus vir Thitlef deElmendorpe, miles, testis, im Gefolge der Grafen von Olden-burg 1333. sUrk. d. schlesw. Holstein. Ges. II. 85.sj Vielleicht stamm-verwandt mit E. 1. Die Bezeichnung oldenburg. Adel ist urkundlich.
Elmcnrcich. Ein Sprößling dieser Familie kommt im 1.1815aus schwed. in preuß. Kriegsdienste, fv. Zedlitz. — v. Ledeb. 1.200.)
st Elmering. Henricus de Elm er inge, milcS, steht im Registerzu der Urk. Sammlung der schleswig-holstein. Gesellschaft p. 571.
st Elmpt, ein adliches, freihcrrliches n. vom rhein. Ncichsvikariat1790 gegraftes Geschlecht in der Preuß. Rheinprovinz, von altemHerkommen. Die Familie besaß Burg an, ist aber nun erloschen.
»Zedlitz. — Robens, Elcm. Werk I. 193. — Gcncal. Jahrb. desdeutschen Adels 1844 u. f. — v. Hcfuer, preuß. Adel S. 6. T. 7; S. 41.— v. Ledebur I. 200. — Bernd, Taf. XXXII. 64; XXXIII. 65. —Gen. Taschenb. der gräfl. Häuser von 1844 u. f. — Fahne I. 90, woeine Stammtafel; II. 37. 217.)
7 Elmstcde. Henricus v. H. testis in einem Brief des KlostersWalkenried 1205. fUrk.Buch für Niedersachsen II. 52.)
f Elmstein, Pfälzer Adel. Das Stammhaus a. d. Speier-bache bei Neustadt. Embercho de Elbin stein testis 1251.fMonc V. 434 ff.) Vcrgl. Elbcnstein.
Eloy. Der Dr. der Medizin zu Gr ätz, Johann Baptist E.,wurde im I. 1780 geadelt. (M. v. M., Erg. 278. — v. H.)
st Elpcrshcim. Das Stammhaus E- im O.A. Mergentheim.Gott fried v- E- testis 1223 in einem erzbischöfl. m ainz. Brief.sMone II. 306.f
Elpons. 1852 standen zwei Offiziere v. E- im preuß. Heere,sv. Ledebur I. 200. III. 247.) Im I. 1847 ward der Adel aner-kannt und erlaubt, sich v. E. zu schreiben.fS. auch österr. MM. Schemat. v. 1857-1
st von der Elrcn. Conraid von den Elren unter den fpon-hcim'schen Vasallen 1450. sMone III. 109.s
st Elrich, Ellrich, t hü ring. Uradcl. Henricus de Elriketestis in einem walkenrieder Brief 1229.fUrk. Buch für Nicdersachsen II. 125. III. 284-1
st Elriching, altbayer. Uradcl. (Im Schild cin Eichhorn.)Primus: Chunrat 1262. Wolf Elriching er zu Memmling1300. Jakob E. zu Wcilbach 1360. Kristof v. E. 1574; wirdwol der Lezte gewesen sein. (O. S. - M. B. IV. 454. 504.1
Elrichshonsen , EhrlichShausen, fränk. Turnieradel, ehemalsrcichSritterschaftlich, jezt in Württemberg begütert.
(Griesinger. — v. Zedlitz. — Cast, Adclsbnch von Württemberg. —Gen. Jahrb. des deutschen Adels 1844 u. f. — Taschenb. der frhrl. Häuser1849. — Dorst, württ. Wappenb. — v. Hcfner, württ. Adel S. 7. T. 8.— v. Ledebur I. 199. — v. H., woselbst ältere Quellen.)
Eis, Eist, ein rheinprcuß. Geschl. sv. Ledebur III. 247.)
1. st Elfaffcr v. Erfenstein. Peter Elscsser v. Erffensteyn1450 unter den sponheim'schcn Dienstlcuten. sMone III. 170.)
2. Elsöfser v. Griciiemald und Wundcregg. Die Gebrüder Mar u.Bernhard, die Elsasser, wurden von K. Rudolf II. am 15. Juli1591 in den Adelstand erhoben. sRebmann, Mspt. — R.T.A.R. —Siebmacher III. 70. — v. Hefner, tirvl- Adel S- 5. T. 5.) Franz Ferd.E. v. G. u. W. wurde im 1.1702 Ritter; Franz Adam aber im I.1713 von K. Karl VI. in den Freihcrrnstand erhoben.
sM. v. M., Erg. 54. 137. — v. H.)
st Elfaffe. Das Stammhaus Elsoff im nass. Amte Rennerod.Die v. E. kommen 1236 — 1301 in Urkunden vor; znlezt (1301)Beatrix v. E., eine Wohlthäterin des Klosters S elig cn statt.sVogl, Top. 172. 734.1
Elfaiwwsky. In den Jahren 1807—1827 befand sich ein Herrv. E. im k. preuß. Heere. Lukas v. E. war 1629 Kastellan vonKulm; die Familie ist im Posen'schen begütert,sv. Ledebur I. 200. — v. Zedlitz.)
st Elfarn, nied er österr. Adliche, die zwischen 1292 u. 1397nur vorkommen. sWisgrill II. 392. — v. H.f Soll vielleicht Es-larn heißen? (S. d.)
Elsaw, finden sich im 15. Jahrh. unter dem brandenburg.Adel. sErath, cod. dipl. Quedlinburg, p. 800.)
st Elsen, ein westfäl., um 1650 erloschenes adliches Geschlecht,dessen Stammsiz E. bei Paderborn war. Hermann v. E. war1428 Drost zu Ravensberg, und wurde 1438 mit Kaltenhofbeliehen, sv. Ledebur I. 200.)
Elfenau, s. Degen v. E.
st Elfcnbach. Nuodcgcrus et AdalramnS de El sinbach 1055in einem Brief des Klosters St. Veit, Bayern. sM. B. V. 236.)Vgl. Elsenbeck.
st Elfenbcck )» Gntting, oberpfälz. Adel, führten im Schildeinen Löwen. Vielleicht eines Stammes mit den oben aufgeführtenv. Elsenbach. Ulrich E. war beim löwler Bund gegen HerzogAlbrccht, wurde ihm sein Schloß G. dabei niedergebrannt. HannsUlrich E. 1583 wollt' es wieder aufbauen, wie er zu WiguläusHund sagte. sO. S. — Hund III. 297.)
st Elfcndors. Das Stammhaus in Niederbayern. Oudel-schalk de E. um 1100 et alii quam plurcs.sM. B. VII. 34 ff. XIV. 185.)
st Elsenhaim, waren ursprünglich Bürger zu Salzburg, wonoch 1429 Ulrich Elsenhaim er als solcher vorkommt. Sie habensich im 16. Jahrh. emporgeschwungen, erhielten 1605 cin Reichs-Adclsdiplom, bauten das Schloß Elsen heim bei Salzburg undsind in bayer. Diensten zu Ansehen gekommen. Im I. 1632besaßen drei Brüder v. E. bereits drei große Hofmarken, Woln-zach, Oberpöring u. Haimming, im Werthe von 299,000 fl.;das Geschlecht ist um 1750 erloschen u. von den Ritz v. Sprinzen-stcin beerbt worden. Ihr Wappen: Gespalten mit zwei Hörnernin verwechselten Farben, von einem Pfeile durchstoßen.sO. S. — Oberbayer. Archiv. V. 184 ff. — R. T. A. R.)