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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Eli

Ellwa

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Mislags, s. Kraus,

Eilum v. Elkaiisbcrg, ein vom Kaiser von Oesterreich geadeltesGeschlecht in Wien, welches 1825 in die bayer. Adclsklasse ein-getragen wurde, hv. Hefner, bayer, Adel S, 73. Taf. 84.)

Mlmiie, s. Hirsch.

1 Ellcbracht, eine westfäl. adliche Familie. hv. Zedlitz.v. Ledebur I. 199. v. Steinen, westfäl- Gesch. XVIII. 936.)

1 Ellen, ein fuld. Geschlecht, das in der zweiten Hälfte des

15. Jahrh. vorkommt.

HSchannat, client- Fnld. 73. v. Meding I. 212. v. H.)

st Ellenhoch (Einbach), ein niederrhein. Geschlecht.HHnmbracht, Tab. 239. Schannat, client. Fuld. 75. v. MedingII. 222. v. Ledebur I. 199. v. H. Gauhe I. 379. ZedierVIII. 907.)

Ellciibcrg, Ellenbcrger, eine niederländ. Familie.

HGanhe II. 232 u. f. v. H.)

st Ellcnbrmmer, altbayer. Uradel; führten im Schild einenPfahl. HO. S.)

st Mlcnhart n. Strasburg, ein straßburger Rittergeschlecht.E. genannt der Große 1391. HMonc VIII. 394.)

st Ellenhoher, altbayer. Uradel. Im Schild ein Löwe auseinem Dreiberg wachsend. HO. S.)

st Ellenhohen, ein im Braunschweig'schen begütertes Ge-schlecht, dessen Lezter in der ersten Hälfte des 14. Jahrh. von dendasscl'schen Bürgern bei einem Streite erschlagen wurde.

HLetzner's dassel'sche u. einbeck'sche Chron. 165. Siebmacher II. 124.

- v. H.)

Ellcnricdcr. Der fürstlich öttingen-wallerstcin'sche Jnstiz-Kanzlcidirektor n. geh. Rath Franz Taver Jgnaz E. erhielt vom Fürstenvon Babenhausen im I. 1813 den Adel, welchen der K. von Bayernam 24. Febr. 1819 bestätigte, fv. Hefner, bayer. Adel S. 75. T. 84.v. H. v. Lang, Suppl. 95.) Besizcn Mörlach.

1. st Ellcr, Ellar. Das Stammhans E. im Herzog!, nassau'schenAmte Hadamar. Die v. E. waren 1386 trier'sche Burgmännerzu Niederblecher?. 1394 war Heinrich v. E. Westerburg. Lehens-mann. fO- S. Vogl 756. 783. Fahne I. 91. II. 37 ff. Sieb-macher II. 119. v. Ledebur I. 199. III. 247. v. H.)

2. Ellcr v. Ebcrstcin. Dem k. preuß. Major Ebcrstein wurdevom K. von Preußen unterm 11. August 1819 erlaubt, Namenund Wappen der vcrstorb. Droste v. Ell er zu führen, und sichv. Ellcr-Eberstein zu nennen, hv. Zedlitz.)

st Ellerbach, altes schwäb. Geschlecht, kommt zuerst um 1129vor und blühte am Ende des 16. Jahrh. Die v. Ulm haben esbeerbt und das Wappen dem ihrigen zugefügt,hv. Hcfner, st schwäb. Adel S. 10. T. 2. v. H., woselbst ältere Quellen.)st Ellcrstatt. Das Stammhaus gleichen Namens bei Dürk-heim, Pfalz. Volmar de Elrcstat tcstis in einem bischöfl. wormserBrief 1199. HMonc II. 435.)

st Ellert, Ellerdt, eine preuß., bei Tilsit begüterte adlicheFamilie; 1794 besaß dieselbe das Gut Platten, hv. Zedlitz.) Die-selbe scheint 1792 mit dem verstorbenen Obersten Friedrich Wilhelmerloschen zu sein. ho. Ledebur I. 199. III. 247.)

Ellerts, ein im preuß. Staate wohnendes adliches Geschlecht,hv. Zedlitz. v. Ledebur I. 199.)

st Ellcjftn, eine uralte, zwischen 12431393 vorkommende

adliche Familie. (Meibom, Chron. Marienth. a S. R. S. T. III. p. 357.

Zedier VIII. 909.)

Aign«, s. Bodeck.

Ellgicrv. Ehreiiwcrth. Der Generalkommissär der scipionischen

Stammbuch des Adels in Deutschland.

Herrschaft, Skolot Gabriel E., wurde im I. 1788 in den galiz.Adelsstand mit'v. Ehrenwerth erhoben.

HM. v. M., Erg. 278. v. H.)

st Ellgoth, ein adliches schles. Geschlecht, anö dem im I. 1452Einer als Kanonikus zu Krakau starb.

HSinap II. 611. Zedier VIII. 909.)

Eilgut, s. Kl och.

1. Ebingen, ein märk. Geschlecht. Otto de Ellinghcn

pincerna Marchionum de Brandenburg 1288. Otto de

Ellinge Zeuge und Mitfiegler einer Urkunde für das Kloster

Himmclpf orten, Uckermark, 1336. HCod. dipl. brand. XIII. 29.225. Grnndmcmn 137. v. Zedlitz.)

2. st Ebingen, altbayer. Uradel, kommt 19791294 inBriefen der Mon. Boica (VII. 247. IX. III) vor.

st Ellingcr v. Ebing. Augnstin E. hat am 5. März 1552 vomBischof von Briren Adelsfrcihcit erhalten n. ist ihm sein Haus zuBrnncck unter dem Namen Elling gefreit worden, hv. Mayerh.,Mss.) Der Schild von G., R. und S. gethcilt, oben wachsendein schw. Adler. HO. S.)

Elliot. Sprößlinge dieser uralten engl. Familie leben seit An-fang dieses Jahrhunderts in Deutschland. Wappen: Innerhalbeiner Hermclinbordnr in R. ein gezahnter gold. Schrägbalken miteinem bl. Stock belegt. HO. S.)

Ellison v- Aidlcs, österreichisch. Wilhelm E. v. N. war1835 Rechnnngsofficial bei der k. k. Gefäll- n. Domänenhofbuch-haltung zu Wien.

st Ellumnnsmcilcr, schwäb. Edelleute auf gleichnamiger Burgim württemb. O.A. Biber ach, welche vor 1595 ausgestorben zusein scheinen. (Griesinger 319.)

st EbmcrlMscn, ein westfäl. adliches Geschlecht, von welchem1649 noch einige Mitglieder vorkommen, hv. Zedlitz. König'sSammlung.) Sie waren 1268 Burgmänncr zu Schwalcnberg.Der Name ging durch Heurath an die Harthansen über,hv. Ledebur I. 200.)

st Ebo, ursprünglich Welschtiroler, die im 16. Jahrh. nachOesterreich kamen, und von denen der Lezte, Josef Anton, am3. Sept. 1746 starb. HWisgrill II. 391 u. f. v. H.)

EUrodt, auch Ellrod. Der fürstl. brandenburg-bayrenth'scheReggs.-Rath Wolfgang Friedrich E. wurde 1764 von K. Franz I.in den Adclstand erhoben. HR. T. A. N.) Von ihm mögen diejenigenv. E. abstammen, welche noch um 1839 in preuß. Diensten standen.Ohne Zweifel war Wolfgang Friedrich ein Bruder oder naher Ver-wandter des Philipp E., welcher, aus bürgerl. Stande entsprossen,durch Geschicklichkeit und Kenntnisse sich bis zum ersten Minister ambrandcnbnrg - bayreut h'schcn Hofe emporgeschwungen, 1759 inden Freiherrn- n. im Nov. 1763 in den Grafenstand erhoben wurde.Er starb am 1. Jan. 1767. Sein einziger Sohn, Graf Friedrich v. E.auf Neudrossenfeld :c., brandenburg-bayrenth'scher wirkl.geh. Rath u. Komitialgcsandter zu Regensburg, war daselbst be-reits am 23. Mai 1765 vor dem Vater ohne männliche Nachkommen

gestorben. HSiebmacher, Suppl. II. 17. III. 2. 19. Tyroff I. 63.Siebenkees I. B. I. A. S. 348. v. Zedlitz. Fortges. n. gen. histor.Nachr. Th. 53. S. 313. Th. 73. S. 434455. E. S. v. LedeburI. 200. III. 247.)

1. st Aiwoiigen. Das Stammhaus vielleicht E. im GerichtStarnberg. Von diesem Geschlechte kommt Arbo de Eilenwank117985 in Briefen des Klosters Diesscn am Ammersee vor.

HM. B. VIII. 134 ff.)

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